Startnummern im historischen Rennsport
Zu Beginn des Automobil-Rennsports war es einfach. Als man erkannte, dass man zur Unterscheidung der Fahrzeuge Startnummern brauchte, liess man diese von den Fahrern oder Fahrzeugbesitzern auf die Fahrzeuge aufmalen.
An Sponsoren und Einheitlichkeit dachte damals niemand. Grosse Hersteller setzten sich etwas höhere ästhetische Zielsetzungen und brachten zum Gesamtdesign passende Startnummern auf.
Im historischen Rennsport ist die Welt zweigeteilt. In Amerika und England sind die Fahrer weiterhin für das Anbringen der Startnummern verantwortlich und können nach eigenem Geschmack (im Rahmen von Regeln) selber entscheiden, wie ihre Startnummern aussehen sollen.
In Zentraleuropa aber hat es sich eingebürgert, dass die Startnummern vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden.
Dies hat für die Fahrzeugbesitzer den Vorteil, dass sie sich nicht darum kümmern müssen, während der Veranstalter den Sponsoren eine Freude machen kann, indem er ihre Logos auf die Startnummern druckt und zudem mit der Startnummer der Veranstaltung eine gewisse Einheitlichkeit geben kann. Nicht alle Veranstalter haben allerdings immer ein glückliches Händchen in der Gestaltung der Startnummern und manches Fahrzeug würde mit der originalen - handgemalten - Startnummer aus der Zeit besser aussehen, als mit modern gestalteten Aufklebern. Aber dies ist wohl Geschmacksache.

































