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Startnummern im historischen Rennsport

Bruno von Rotz - 09.10.2012

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Porsche 550 Spyder von 1955 am Grossglockner

Zu Beginn des Automobil-Rennsports war es einfach. Als man erkannte, dass man zur Unterscheidung der Fahrzeuge Startnummern brauchte, liess man diese von den Fahrern oder Fahrzeugbesitzern auf die Fahrzeuge aufmalen.

Delahaye am Bergrennen auf den Maloja im Jahr 1948

An Sponsoren und Einheitlichkeit dachte damals niemand. Grosse Hersteller setzten sich etwas höhere ästhetische Zielsetzungen und brachten zum Gesamtdesign passende Startnummern auf.

Hans Herrmann am Steuer des W 196 R mit Stromlinienkarosserie im Jahr 1954

Im historischen Rennsport ist die Welt zweigeteilt. In Amerika und England sind die Fahrer weiterhin für das Anbringen der Startnummern verantwortlich und können nach eigenem Geschmack (im Rahmen von Regeln) selber entscheiden, wie ihre Startnummern aussehen sollen.

Morris Minor von 1959 am Goodwood Revival 2012

In Zentraleuropa aber hat es sich eingebürgert, dass die Startnummern vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden.

Alfa Romeo 8C 2600 Monza von 1932 am Bergrennen von Arosa 2012

Dies hat für die Fahrzeugbesitzer den Vorteil, dass sie sich nicht darum kümmern müssen, während der Veranstalter den Sponsoren eine Freude machen kann, indem er ihre Logos auf die Startnummern druckt und zudem mit der Startnummer der Veranstaltung eine gewisse Einheitlichkeit geben kann. Nicht alle Veranstalter haben allerdings immer ein glückliches Händchen in der Gestaltung der Startnummern und manches Fahrzeug würde mit der originalen - handgemalten - Startnummer aus der Zeit besser aussehen, als mit modern gestalteten Aufklebern. Aber dies ist wohl Geschmacksache.

Mercedes-Benz W154 von 1938 am Goodwood Revival 2012

 

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