Eifelwetter und toller Rennsport an der 24 h Classic

Daniel Reinhard
29.09.2020

Porsche 914/6 GT an der 24 h Classic Nürburgring 2020 (© Daniel Reinhard)

Die 24 Stunden Classic auf dem Nürburgring vom vergangenen Wochenende bot wieder einmal genau das, was man sich von der Eifel und der Nordschleife gewöhnt ist. Das Wetter pendelte zwischen leichten und starkem Nieselregen, die Temperaturen lagen im spätherbstlichen Bereich (rund sieben Grad Celsius) und auf der Piste balgten sich Klassiker der Sechziger- und Siebzigerjahren aus den Rennserien Youngtimer Trophy und FHR.

Als FHR-Gesamtsieger ging wie im Jahr 2016, als der Regen noch schlimmer war, der Porsche 914/6 GT mit der Startnummer 914 (Bild oben) hervor. 14 25,4-km-Runden legte Michael Wittke in rund drei Stunden zurück.

Bei den Youngtimern siegte der Porsche Turbo mit Andy Gülden am Lenkrad und Nummer 220 auf der Flanke mit 16 Runden Fahrstrecke.

Porsche 934/5 RSR an der 24 h Classic Nürburgring 2020 (© Daniel Reinhard)

Das Feld, das corona-bedingt nur 140 Fahrzeuge (sonst sind jeweils über 200 Rennwagen am Start) umfasste, wurde über die drei Stunden noch zusätzlich dezimiert. Am Schluss dominierten Porsche-Fahrzeuge zwar in beiden Rennserien, aber unter den Bestplatzierten fand man auch BMW, Opel, Alfa Romeo und Austin-Healey.

Porsche 911 vor Mercedes und Opel an der 24 h Classic Nürburgring 2020 (© Daniel Reinhard)

Die Vielfalt und Farbigkeit des Startfeldes macht sicherlich einen grossen Teil des Reizes dieses Rennens aus, allerdings konnten die Nürburgring-Fans dieses Jahr vor Ort nicht davon profitieren, denn das Rennen musste coronabedingt ohne grosses Publikum stattfinden.

Mercedes-Benz 300 SE an der 24 h Classic Nürburgring 2020 (© Daniel Reinhard)

Der Livestream war da wohl nur ansatzweise ein würdiger Ersatz für die Hardcore-Fans.

Einen Eindruck von der Veranstaltung vermittelt unsere Bildersammlung , die nicht nur den Sieger zeigt.

Archivierte Einträge:

von AbarthCM
13.10.2020 (09:16)
Antworten
Liebe Klassiker, wer vom 24h-Classic Rennen einen direkten Einblick auf das Rennen und die Streckenverhältnisse sehen möchte, der kann sich bei Youtube vom Beifahrersitz des Fiat Abarth 1000 OTS aus die Startrunde auf der GP-Strecke, s.o., und eine Komplettrunde auf der Nordschleife ansehen. Dazu bei Youtube bitte eingeben : "24-Classic 2020-Onboard Abarth 1000 OTS" und/oder "24h Classic Nürburgring 2020 Abarth 1000". Viel Spass beim "Mitfahren". Gruss ABARTH-Klaus
von AbarthCM
12.10.2020 (17:52)
Antworten
Liebe Klassiker, das war ein Regenrennen auf der Grünen Hölle so richtig nach unserem Geschmack gewesen. Am Vorstart noch schnell die zwei Zwischengas-Aufkleber auf heiligs Blechle gepappt und ab ging die Post. Mit dem hubraumkleinsten Fahrzeug am Start, dem Fiat Abarth 1000 OTS, #694, Team Schürgers/Kleber, haben wir uns von Startplatz 114 auf Platz 56 im Gesamt bis ins Ziel vorarbeiten können. Schon in der Startrunde, nur allein auf der GP-Strecke, konnte der Startfahrer Jürgens Schürgers an 6 Fahrzeugen aus der 2-Liter-Klasse vorbeiziehen. Auf der Nordschleife spülten uns bei der Regenschlacht unsere schmalen 165er Pirelli P7 Corsa Classic wet W7 förmlich nach vorne. Das kleine 982ccm Motörle musste dabei oft genug bis an die 8000 n/min gedreht werden, was mit den Runden im Qualifying eine Gesamtstreckenleistung von fast 500 km gewesen sind. Daran sind manche große Racer vorzeitig gescheitert. Coronabedingt fehlten uns natürlich die vielen Fans an der Strecke, wie auch im besucherleeren Fahrerlager. Nach dem Rennen keine Siegerehrung für unseren Klassensieg und Vertreibung aus dem Fahrerlager bis 16.00 Uhr !!! Da kann einem schon die Freude am Motorsport vergehen. Wir hoffen alle, dass diese Situation in nächsten Jahr nicht wieder eintreten wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Gruss vom ABARTH-Team Schürgers/Kleber
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