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Autos mit drei Vordersitzen und Mittellenkung sind ein alter Hut - Fusi-Ferro Aurora 8

Bruno von Rotz - 03.04.2020

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Fusi-Ferro Aurora 8 von 1948

Der vielleicht berühmteste Sportwagen mit Zentrallenkung ist der McLaren F1 von 1992. Doch er war nicht der erste Sportwagen, der dem Fahrer den zentralen Platz in einem dreisitzig angeordneten Cockpit sicherte. Vor ihm hatte bereits Pininfarina diese Idee, umgesetzt im Ferrari 365 P Tre Posti von 1966.

Doch auch der Ferrari-Prototyp war nicht der erste, denn bereits 1948 stand am Turiner Automobilsalon der Fusi-Ferro Aurora 8. Dieser Wagen war damals schlicht eine Sensation. Die Firma Fusi-Ferro, gegründet 1932 in Mailand, war eigentlich ein Motorradhersteller. Doch nach dem Kriege überlegte man sich den Einstieg in die Automobilproduktion.

Blick ins Interieur des Fusi-Ferro Aurora 8 von 1948

Der Prototyp, den man 1948 präsentierte, sprengte fast alles, was man bis dahin gesehen hatte. Nicht weniger als sechs Sitze in zwei Reihen bot die 4,7 m lange und 1,82 m breite Limousine, die für die Zeit bescheidene 1,4 m hoch war. Die fünf Mitfahrer machten es sich unter einer Glaskuppel bequem, derweil der Pilot vorne in der Mitte Platz nahm und über eine lange Frontpartie blickte, während er den Wagen auf rund 140 km/h beschleunigte. Für den Vortrieb sorgte ein Achtzylinder-Reihenmotor mit 1086 cm3 Hubraum, der für 60 PS bei 5000 Umdrehungen gut sein sollte.

Nur 900 kg schwer war der ganze Wagen mit Rohrrahmen und Leichtmetallkarosserie.

Die Automobil Revue schrieb damals:
“Eine weitere Neuerscheinung der Firma Fusi-Ferro aus Como heisst «Aurora». Der gezeigte Prototyp, der einzige bis jetzt existierende Wagen, besitzt eine höchst ungewöhnliche Karosserieform mit Plexiglasdach sowie zur Polsterung passende Sonnenstoren, die vom Führersitz aus geöffnet und geschlossen werden können. Die beiden Sitzbänke fassen je drei Personen, und der Lenker sitzt in der Mitte der vorderen Reihe. Der Motor hat acht Zylinder, ein Hubvolumen von 1100 cm3 und soll nach Herstellerangaben 60 PS abgeben.”

Zur Serienproduktion kam es leider nicht und heute erinnern sich nur noch Historiker an diese ungewöhnliche Konstruktion.

In unserem Bild-/Dokumenten-Online-Archiv aber gibt es zehn vermutlich noch nie veröffentlichte Aufnahmen der Fastback-Limousine und die einfach gehaltenen Verkaufsunterlagen noch dazu. Ein Blick lohnt sich!

Neueste Kommentare

 
 
ro******:
07.04.2020 (16:26)
Auch nicht zu vergessen: Panhard der 30er
ar******:
07.04.2020 (13:11)
Ein Dach aus Glas in Süditalien und ein Reihenachtzylinder mit ganzen 1.087 ccm bei 6 Sitzplätzen in einem Auto, das auch noch Fusi-Ferro Aurora 8 heißt? Ich bin total entzückt! Er bestätigt das Grundrecht des Menschen auf Phantasie und Verrücktheit. Würde ich schon aus Sympathie für seine Konstrukteure kaufen.
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