Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Wuchtsand für den runden Lauf der Räder - Bleigewichte Ade!

Daniel Koch - 01.04.2020

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass bei der Reifenmotage viele Bleiplättchen an den schönen Felgen Ihres Oldtimers aufgeklebt wurden, um das Rad auszuwuchten? Hübsch anzusehen sind die Bleigewichte jedenfalls nicht.

Diese scheinen aber gar nicht nötig zu sein, denn die Radunwucht kann auch mit sogenanntem "Wuchtsand" eliminiert werden. Dabei muss beim Aufziehen des Reifens eine je nach Radgrösse berechnete Menge Wuchtsand in den Reifen geschüttet werden. Der Sand verteilt sich aufgrund der Fliehkraft im Reifen, und sammelt sich nach kurzer Fahrt genau gegenüber der Unwucht, und gleicht diese damit aus.

Man kann nur darüber spekulieren, warum Reifenspezialisten diese Technologie nicht offensiv anbieten, sondern lieber Bleigewichte aufkleben.

Die Wüste ist ein Symbolbild, der Wuchtsand wird eigens für seinen Zweck hergestellt.

Einige Leser haben in unserem Blog-Artikel über "Wuchtsand" einen 1. April-Scherz vermutet. Wir haben den Beitrag absichtlich am 1. April publiziert, weil wir hofften, dass niemand diese Art des Auswuchtens kennen würde, und wir Sie auf eine falsche Fährte locken könnten. Damit wollten wir von unseren "Anvils"-Artikel ablenken, denn dieser war tatsächlich erfunden. Der Wuchtsand hatte früher den Nachteil, dass er der Schwerkraft folgte, und bei jedem Anhalten des Fahrzeuges im Reifen nach unten fiel. Bei der Weiterfahrt dauerte es jeweils einige Meter, bis sich der Sand wieder am gewünschten Ort im Reifen befand. Der Wuchtsand wurde zu Wuchtperlen weiterentwickelt, die es tatsächlich noch gibt. Die Firma Counterparts ist einer der Anbieter dieser kleinen, mit Wuchtperlen gefüllten Kunststoffbeutel. Der Beutel wird einfach bei der Montage in den Reifen gelegt. Die ersten Umdrehungen des Rades zerreissen den Beutel, die elektrostatischen Perlen verteilen sich im inneren des Reifens und setzen sich gegenüber der Radunwucht fest. Wir haben diese Methode zwar nicht getestet, werden aber berichten, wenn wir mehr darüber wissen. Falls unsere Leser Erfahrungen mit Wuchtsand oder Wuchtperlen haben, würden wir uns über Kommentare freuen.

 

Tags: 

Neueste Kommentare

 
 
ka******:
01.04.2020 (19:01)
Es wird derzeit auch an aktiver Wuchtluft geforscht, welche mittels entsprechendem Druckausgleich an der Unwuchtstelle die Unwucht neutralisieren soll, ähnlich dem Prinzip von Active Noice Cancelling. Gemäss Insider Information soll ein industrialisierter Prototyp in einem Jahr vorgestellt werden.
Antwort von kd******
07.04.2020 (09:27)
Das wäre ja wirklich eine Wucht! Und noch dazu so preiswert, es sei denn, levitierte Luft würde verwendet. Denn die ist teuer!
be******:
01.04.2020 (15:51)
bei Alufelgen bieten sich natürlich auch Alugewichte an, die fallen dann weniger auf
Antwort von ma******
10.04.2020 (12:36)
Also ich bin kein Reifenhändler aber ich kann mir Aluminiumgewichte nicht wirklich vorstellen, den man brauchte mehr als die vierfache Menge. Ich bin der Meinung es würde noch fürchterlicher aussehen.
Antwort von be******
10.04.2020 (13:11)
ist auch nicht ganz ernst gemeint........habe ich aber wirklich mal als Vorschlag zur Gewichtseinsparung gehört ;-))
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    HERO Events 2020