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Oldtimer Galerie Toffen

Lernt man heute noch richtig Autofahren?

Bruno von Rotz - 26.11.2019

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Handschaltung Toyota Celica Supra 2.8i

Kürzlich entbrannte ja die grosse Diskussion, ob es richtig ist, dass Fahrschüler neuerdings auch mit Automatik die Führerprüfung absolvieren können und hinterher trotzdem handgeschaltete Autos fahren dürfen.

Doch Fahrschule mit einem modernen Auto mit manueller Schaltung (und Kupplung) bedeutet noch lange nicht, dass die Neulinge richtig mit Getriebe und Kupplung umgehen können. Tatsächlich helfen moderne Autos deutlich mehr beim Fahren als ihre Vorgänger. Am Berg wird der Wagen automatisch gehalten, bis man aufs Gas drückt. Beim Herunterschalten wird ohne Zutun des Fahrers dosiert Zwischengas gegeben. Beim Anfahren stellt das Auto sicher, dass der Motor nicht abgewürgt wird. Beim Herunterschalten wird soviel Gas gegeben, dass kaum ein Ruck entsteht, wenn eingekuppelt wird. Und so weiter.

Um nach absolvierter Fahrprüfung einen älteren Wagen fahren zu können, sind oftmals zusätzliche Übungsfahrten nötig, um schliesslich das nötige Feingefühl zu entwickeln, das ältere Technik halt noch voraussetzt. Dies sollte man einfach in Erinnerung halten, wenn man Jungfahrer zum ersten Mal ans Steuer eines älteren Autos lässt.

Alle Kommentare

 
 
an******:
26.11.2019 (12:36)
Die Strassen werden heute beherrscht von Autobewegern, autofahren können nur noch die wenigsten. Wo sollten sie es auch lernen?
he******:
26.11.2019 (14:40)
Es ist ja tatsächlich tragisch was auf unseren Strassen abgeht, die wenigsten haben noch eine Ahnung von Fahrzeugbeherrschung und eine Gefühl für das Auto.
Klar, die Autofahrer werden auch immer mehr vom Auto bevormundet und so kann man auch kauf ein Gefühl für ein Auto lernen.
Da bin ihr froh konnte ich noch ohne ABS, ESP etc. lernen.
Kommt aber noch hinzu, früher konnte man noch auf einem grossen Parkplatz den Grenzbereich ausloten oder überschreiten z.B. auf Schnee.
Wenn man heute dabei gesehen wird, hat man gleich eine Anzeige am Hals.
Antwort von cr******
03.12.2019 (09:15)
>>Klar, die Autofahrer werden auch immer mehr vom Auto bevormundet und so kann man auch kauf ein Gefühl für ein Auto lernen.<<
DAS ist m.E. ein ganz wichtiger Aspekt ! Und es hat z.T. zur Folge, dass die o.g. These auch umgekehrt gilt, d.h. jemand, der nur mechanisches Fahren gewöhnt ist, fällt es schwer, sich an die allgegenwährtige Bevormundung durch die moderne Technik zu gewöhnen. Außerdem: Will ich das überhaupt ?!

Ein Paradebeispiel dafür ist der sog. "New Defender" von Land Rover: Selbstverständlich ist das kein Arbeits-/Expeditions-Defender mehr, sondern abermals ein neues Luxus-SUV mit bösem Blick aus dem Windkanal.

Als "mechanischer" Autofahrer müßte ich sicherlich erstmal einige Fahrtrainigs absolvieren, bevor ich in so einem High-Tech-Geschoß auf die Menschheit losgelassen werden würde ! Denn wenn ich bei meinem originalen Defender bei kaltem Getriebe stets etwas Zwischengas gebe, würde garantiert einer der über hundert verbauten Computer im neuen SUV denken, dass ich etwas ganz anderes vorhätte und selbstständig entsprechende Aktionen einleiten.

Zum Glück will ich das gar nicht, denn richtigen Fahrspaß zu erleben nimmt einem das neue Gefährt ja auch gleich mit ab... ;)
ajf*****:
26.11.2019 (19:09)
Ja ja die Andern. Fahrzeugbeherrschung ohne zu blinken, erst blinken nachdem abgebogen wurde, zu faul zum Blinken bei der Ausfahrt aus dem Kreisel, keine Ahnung davon, dass sie keinen Vortritt im Kreisel beim Wechseln von der inneren Spur auf die äussere Spur haben. Meistens sind es mittelalterliche FahrerInnen. Da ist es mir egal, wenn ein junger mit einem alten Auto Mühe beim Anfahren bekundet. Und noch etwas an alle Blinkverweigerer. Es braucht kein Gefühl fürs Fahren, es braucht Leidenschaft fürs Fahren. Die Gefühlvollen sind oft auch die Besserwisser und Überholverhinderer und ja, dann gibt es noch die Oberkorrekten (die gerne die linke Spur oder im besten Fall die mittlere Spur blockieren. Die mit der Sondererlaubnis im 80er 60 zu fahren sind oft auch korrekt fahrschulgeschulte FahrerInnen. Getoppt werden sie nur noch von den SMS-Schreibenden, kolonnenbildende Zeitgenossen auf der Landstrasse und Autobahn.
st******:
28.11.2019 (10:12)
Die reine Fahrzeugbeherrschung (Verhalten des Fahrzeugs bei Regen, Schnee etc.; Anfahren am Berg mit manuellem Getriebe) ist bei den modernen Autos sicher in den Hintergrund getreten. Was die moderne Technik nicht ersetzen kann, ist das Verhalten im Straßenverkehr, also die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ob das in den letzten 20 Jahren besser oder schlechter geworden ist, möchte ich nicht beurteilen. Glücklich bin ich aber auf jeden Fall darüber, dass fast allen neueren Autos mit Einparksensoren ausgestattet sind. Was da früher zu beobachten war, konnte ich nur schwer ertragen (Stichwort: Einparken nach Gehör).
mi******:
29.11.2019 (10:17)
Meine Tochter hatte vor 2 Jahren den Führerschein erworben und ich kann die Frage eindeutig mit "Nein" beantworten. Man könnte sogar das Attribut "richtig" streichen - das Autofahren wird heute in der Fahrschule nicht mehr vermittelt bzw. erlernt. Der Fokus der Fahrausbildung liegt ausschließlich auf dem regelkonfomen Bewegen des Fahrzeuges im Strassenverkehr. Mehr nicht. Die saubere Koordination von Kupplung und Gas beim Anfahren und Gangwechsel, das materialschonende Anfahren am Berg mit der Handbremse, die Schonung des Ausrücklagers (indem man nicht an der Ampel auf der Kupplung stehen bleibt), die Gefahr von Aquaplaning bei starkem Regen abhängig von der Geschwindigkeit - all das findet in der modernen Fahrausbildung überhaupt keine Berücksichtigung.
al******:
03.12.2019 (10:18)
" . . . jemand, der nur mechanisches Fahren gewöhnt ist, fällt es schwer, sich an die allgegenwährtige Bevormundung durch die moderne Technik zu gewöhnen. Außerdem: Will ich das überhaupt ?! "
Genau dies ist doch die Frage ! Die Hersteller erfinden immer neue Details, um
das Fahren (angeblich) bequemer zu machen.
Automatisches Fahrlicht !? Funktioniert bei Nebel und Regen leider nur sehr bedingt, oder warum fahren so viele ohne Fahrlicht ?
Beim Regensensor erschrecke ist jedes Mal, wenn er loslegt, nur weil ein Tropfen auf die Scheibe gefallen ist.
Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.
Und was die Fahrschule angeht, ist die theoretische/schriftliche Prüfung ein Horror, m.E. viel zu kompliziert !
ro******:
03.12.2019 (11:49)
In Österreich muss man nach der Prüfung ein Sicherheitstraining absolvieren. Das ist m M. nach ein sehr guter Ansatz. Leider wird die Freude am Fahren durch die neuen Autos unterbunden. Eine kürzliche eigene Erfahrung mit einem aktuellen Leihwagen hat mich sehr genervt. Ständig piepst etwas oder "Helferlein" lenken vom Fahren ab - ich konnte nicht erkennen wo es da einen Fortschritt gibt.
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