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Als man noch richtig viele Einzelinstrumente im Cockpit hatte …

Bruno von Rotz
13.02.2019

Cockpit des Serenissima Agena von 1967 (© Artcurial)

Sie haben richtig gezählt, insgesamt 12 Einzelinstrumente sind in diesem Cockpit installiert. Nicht einmal eine Temperaturanzeige für die angesogene Luft fehlt. Geschwindigkeit und Drehzahl sind natürlich in grossen Anzeigen dargestellt. Das ganze Armaturenbrett erinnert irgendwie an ein Flugzeug, vor allem auch, weil jedes Instrument mit vier Schrauben (wie in der Aviatik) befestigt ist.

Serenissima Agena von 1967

Eingebaut war dieses Armaturenbrett im Serenissima Agena von 1967, einem Prototyp, dem die Serienfertigung verwehrt bliebt, trotz moderner Mittelmotoranordnung und durchaus zeitgemässem Komfort (Becker-Radio und Philips-Achtspur-Kassettengerät).

Am letzten Wochenende wurde dieses Konzeptfahrzeug in Paris für fast eine halbe Million Euro versteigert , ein Preis der angesichts der Einmaligkeit sicher in Ordnung geht. Zudem waren das etwa EUR 40'000 pro Instrument, also kaum mehr als dies heute bei Volkswagen im Falle eines Passats kostet, der nur noch ein einzelnes (oder auch zwei) LCD-Display zur Anzeige dieser Informationen hat ...

Hoffen wir, dass wir den Agena schon bald wieder fahrend an einer Schönheitskonkurrenz sehen können, auch wenn sich nicht alle Betrachter über die Ästhetik dieses Autos einig sein mögen …

Weitere Bilder zum Serenissima Agena gibt es hier .

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