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Das Triple-Crown-Doppel?

Daniel Reinhard - 20.06.2018

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Graham Hill auf Matra bei den 24 Stunden von Le Mans 1972 (© Marc Le Beller)

Gibt es 2019 endlich das Doppel-Triple? Einzig Graham Hill konnte bisher das berühmte Triple, also Siege beim GP Monaco, bei den 24 Stunden von Le Mans und bei den 500 Meilen von Indianapolis feiern. Er gewann 1963/64/65/68 und 69 in Monaco, 1972 in Le Mans (mit Henry Pescarolo) und 1966 in Indianapolis.

Jetzt folgt ihm vielleicht Fernando Alonso, denn der kommt seiner "Mission Triple Crown" einen grossen Schritt näher, nachdem er bereits Monaco 2006 und 2007, sowie am Wochenende als Rookie die 24h von Le Mans gewinnen konnte.

Fernando Alonso auf Matra bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 (© Daniel Reinhard)

Auch in Indianapolis ist er 2017 schon einmal gestartet und hätte auch hier als Rookie um den Sieg mitkämpfen können, wäre er nicht vom Honda-Motor im Stich gelassen worden. So blieben am Ende ein paar Führungsrunden und der 24. Platz übrig.

Es ist absolut fantastisch, dass sich endlich auch wieder GP-Piloten in andere Rennserien verirren und hier ihr grosses Können unter Beweis stellen. Wie Nico Hülkenberg im Porsche 919 Hybrid, so hat auch Fernando Alonso in Le Mans im Toyota TS050 eine absolute Glanzleistung vollbracht. Seine Kontinuität bei den nächtlichen Stints war bemerkenswert.

Alonso zu seinen über zweieinhalb Stunden langen Stint in der Nacht: „Ich fand einen guten Rhythmus und traf genau zur richtigen Zeit auf die Überrundeten. Dann kommt eines zum anderen. So ist es eben: Wenn du in einer Runde Glück hast, hast du in der nächsten manchmal noch mehr Glück. Anders herum können sich unglückliche Umstände hochschaukeln. Die kalten Streckenbedingungen kamen meinem Fahrstil mehr entgegen. Ich fühlte mich wohler. Wir wollten im Rennen bleiben und das haben wir geschafft.“

Nach 20 Versuchen konnte Toyota endlich den eigenen Fluch überwinden und gewinnen. Dabei wurde sogar auch noch die Schweizer-Flagge gehisst, da mit dem Spanier Alonso und dem Japaner Nakajima auch noch der Schweizer Sébastien Buemi im Auto sass.
Sébastien Buemi: „Das ist der größte Moment meiner Karriere. Ich kämpfe damit, es zu begreifen. Die letzte Stunde war brutal. Mir kamen immer wieder die Bilder in den Sinn, wie wir 2016 im letzten Augenblick scheiterten. Als Kazuki über den Zielstrich gefahren war, war ich so erleichtert. Es steckt unglaublich viel Arbeit in diesem Projekt.“

Sicher wurde dieser Sieg nicht von allzu starker Konkurrenz beeinflusst, doch die Toyota-Leute zeigte auch schon die letzten Jahre, dass sie gegen Porsche und Audi konkurrenzfähig waren, ihnen aber oft das nötige Quentchen Glück zum grossen Sieg fehlte.

Alle Kommentare

 
 
sw******:
20.06.2018 (08:35)
Die Gelehrten streiten sich, ob zum Triple neben Siegen in Indianapolis und Le Mans der Sieg beim GP Monaco oder die Fahrer-Weltmeisterschaft gehört. Im Falle von Graham Hill und Alonso ist das egal, da beide Monaco-Sieger und Weltmeister waren. Wenn aber der Monaco-Sieg und nicht die Weltmeisterschaft zählt, hätte auch Montoya noch eine Chance...
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