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ZG-JM20

Häuser leben länger als Automarken

Bruno von Rotz - 26.02.2016

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Gebäude der Auto-Import-Firma J.H. Keller im Jahr 1966

Im Jahre 1966 eröffnete die Auto-Importfirma J.H.Keller AG an der Vulkanstrasse 120 ihr neues Zentrum in Zürich-Altstätten, untergebracht in einem modernen Gebäude. 50 Jahre später steht das Gebäude, nur leicht verändert, noch immer an derselben Stelle, aber von den Automarken, die damals vertrieben wurde, hat keine einzige überlebt.

Gebäude der J.H. Keller AG im Jahr 2016

Tatsächlich musste sich die Familienfirma immer wieder den geänderten Gegebenheiten im Automobilumfeld anpassen.

Es war am 2. Juni 1933, als Heinz Keller die Sportcar AG gründete, welche später in die J.H.Keller AG und noch etwas später in die J.H.Keller AG Automobile umbenannt werden sollte.

Die Firma „Sportcar AG“. Importierte und verkaufte Sportwagenmarke der Marke MG in der ganzen Schweiz und übernahm die Untervertretung von Morris und Riley.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma „Sportcar AG“ im Juni 1947 in die Firma J.H.Keller AG umgewandelt und das erste Ausstellungslokal an der Bahnhofstrasse 1 eröffnet. Ein entscheidender Schritt in die Zukunft war der Kauf der Liegenschaft an der Vulkanstrasse 120 im Juni 1951.

In den Siebzigerjahren übernahm die J.H.Keller AG den Import und die Vertretung der American Motors Corporation, mit den Modellen Gremlin, Pacer, Javelin. Zusätzlich wurde 1976 die Vertretung der Marke Honda und ab 1977 Jeep übernommen.

Durch die Übernahme von AMC/Jeep durch Chrysler in Jahr 1988 wurde die J.H.Keller AG zum A-Händler für Chrysler und Jeep. An der Vulkanstrasse 120 war, auch dank stetiger baulichen Erweiterungen, alles unter einem Dach. Vor wenigen Jahren übernahm die J.H.Keller AG, die schon lange von Heinz Keller an die Nachkommen übergegangen ist, Vertrieb und Service für die Marken Skoda und Seat.

Ob die Familie Keller den (zumindest bei uns) verschwundenen Marken MG , Morris , Wolseley und Riley auch nachtrauert?

Neueste Kommentare

 
 
an******:
02.03.2016 (19:22)
Die ursprüngliche Architektur des Gebaudes ist beeindruckend und richtig schön.
Schade, dass das Gebäude - auch bedingt durch nutzungs-bedingte Anforderungen - jetzt aussieht wie ein Oldtimer aus den 50ern mit GfK Front und Heckspoiler, Baumarkt-Radkappen und Pink Metallic Lackierung.
an******:
02.03.2016 (19:21)
Die ursprüngliche Architektur des Gebaudes ist beeindruckend und richtig schön.
Schade, dass das Gebäude jetzt - auch bedingt durch nutzungs-bedingte Anforderungen - jetzt aussieht wie ein Oldtimer aus den 50ern mit GfK Front und Heckspoiler, Baumarkt-Radkappen und Pink Metallic Lackierung.
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