Wie es kam, dass ein Brot für einen VW warb, oder eben nicht
Vor vielen Jahren trug sich folgende Geschichte zu: Die Frau eines Werbeagentur-Mitarbeiters hatte Brotbacken als Hobby. Eines Tages fiel ihr auf, dass ein eben geformtes Brot von oben fast die Form eines VW Käfers hatte. Da diese Werbeagentur für den Schweizer Volkswagen-Importeur Werbekampagnen gestaltete, war es von der Idee zur Ausführung nur ein kleiner Weg. Der kreativen Gattin fiel auch noch ein passender Text ein, nämlich “was man täglich braucht, muss gut sein”.
Das Werbesujet wurde in mehreren Medien aufgeschaltet, doch Walter Häfner, der Eigner des Volkswagen-Importeurs AMAG hatte daran keine Freude. Sofort stattete er der Werbeagentur einen Besuch ab und las den Verantwortlichen dort die Leviten. “Lebensmittel sind nicht da, um damit Werbung zu machen”, teilte er den verdutzten Herren mit und verlangte die sofortige Beendung der Kampagne. Natürlich wurde der Aufforderung gefolgt, doch das Erscheinen der Werbung in der AR-Katalog-Nummer von 1970 liess sich nicht mehr stoppen und daher ist sie nun auch auf Zwischengas als letzte Seite des damaligen Katalogs zu sehen.

































