Frazer Nash - Der Kettengangster (Thrash your Nash!)
Zusammenfassung
Frazer Nash war ein aufstrebendes Automobilunternehmen, dass innerhalb der Zwanziger- und Dreissigerjahre ordentlich Eindruck machte - nicht zuletzt darum, weil nahezu keine Marke derart viele unterschiedliche Modelle auf den Markt brachte und die Kunden mit den verschiedensten technischen Schmankerln zu überzeugen wusste. Sowohl auf der Strasse als auch auf der Rennstrecke waren die leichtgewichtigen Sportwagen kaum in die Schranken zu verweisen. Dieser Bericht blickt zurück auf die rund 35-jährige Geschichte eines kleinen Sportwagen-Unternehmens, dessen Ruhm bis heute nachklingt, illustriert mit vielen historischen Abbildungen und Verkaufsliteratur von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- “Chain Gang”
- Flotte Tourenwagen
- Rasselnd und nicht immer pannenfrei
- Mehr Power für weniger Zuverlässigkeit
- Kaum einer glich dem anderen
- Der Konkurrenz das Fürchten lehren
- Eine Replica nicht wie andere
- Kein Geschäft mit Zukunftsaussichten
- Wertvolle Geschäftsbeziehungen zu Deutschland
- Deutsch oder nicht Deutsch…?
- Kooperation mit BMW
- Ordentlich Leistung unter der Haube
- BMW-V8 für Frazer Nash
- Liaison mit Porsche
- ... Doch schnell verblasste der Ruhm
- Viele Typen, wenig Stückzahlen
- Verwegener Fahrstil
- Gebaute Modelle
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Frazer Nash - britische Sportwagen mit deutschem Appeal: Schon 1934 gab es eine intensive Zusammenarbeit mit BMW. Charakteristisch für die Roadster der 20er und 30er Jahre: die durch Ketten betätigten Getriebe. Halwart Schrader erzählt die Geschichte der berühmten Marke. Spricht man von Frazer Nash, meint man den Kettenwagen. Jenen Roadster der zwanziger und frühen dreißiger Jahre, der wegen seines durch Ketten betätigten Getriebes auf der Hinterachse schon zu Lebzeiten als Kuriosum galt. Die „Chain Gang“, wie sich die kleine Gruppe überzeugter Frazer-Nash-Piloten seit jeher nennt, pflegt mit diesen Autos einen bravourösen Fahrstil aufs Pflaster zu legen - sie gelten, wie etwa die Fahrer hochgetunter Morgan-Dreiräder, als Outsider der Vintage-Car-Szene …
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