Wie der Sohn, so der Vater - die Familie von Daniel Ricciardo
Der australische F1-Shooting-Star Daniel Ricciardo (geboren am 1. Juli 1989) aus Perth ist nach Jack Brabham, Alain Jones und Mark Webber der dritte erfolgreiche Formel-1-Fahrer aus “Down-Under”.
Er startete seine F1-Karriere 2011 im HRT und wechselte über Toro Rosso vergangene Saison zu Red Bull, wo er wider alle Erwartungen Sebastian Vettel in die Schranken wies und drei Siege einfuhr.
Sein Vater Joey Ricciardo ist ein begeisterter Oldtimer-Enthusiast und startete wie sein Sohn beim heutigen GP Australien in Melbourne, allerdings bei den “Historischen” in einem Einzelstück aus Italien.
Peter Bell stellt ihm seinen wunderschönen De Tomaso F2 aus dem Jahr 1969 zur Verfügung. Ein Auto mit grosser Geschichte.
Der Monoposto wurde von Jonathan Williams 1969 in Monza bei seinem allerersten Rennen auf den neunten Platz gefahren. Später folgte noch ein zehnter Platz in Langenlebern.
Jacky Ickx startete in Enna mit dem De Tomaso im selben Jahr vom fünften Startplatz und fuhr über dreissig Runden an vierter Stelle, als ihn eine gebrochene Kurbelwelle und als Folge ein Loch im Block zur Aufgabe zwang.
Im Herbst 1969 ergab sich eine Zusammenarbeit zwischen De Tomaso und Frank Williams. Auslöser hierfür war das F2-Rennen in Vallelunga, bei dem Piers Courage diesen De Tomaso F2 an den Start brachte, sich im Training die zweite Position sicherte und im Rennen mit Servoz Gavin um die Führung kämpfte bis er sich schliesslich drehte und zum Schluss als Dritter abgewunken wurde.
Kein Wunder, freute sich die ganze Familie am Demonstrationslauf Joeys’ im roten De Tomaso.
























