Wo ist denn da der Motor hingekommen?
Wer aktuell am Genfer Automobilsalon eine Motorhaube öffnet, ist oft erstaunt und vielleicht auch enttäuscht zu entdecken, dass es kaum etwas zu sehen gibt.
Das war vor vierzig oder fünfzig Jahren noch ganz anders. Da konnte man mit einem Blick unter die Motorhaube die gesamte Technik verstehen. Denn ohne Mühe konnte analysiert werden, wieviele Zylinder, wieviele Nockenwellen oder wieviele Vergaser ein Motor hatte. Und daraus konnte man dann einigermassen Leistung und Charakteristik ablesen.
Heute ist dies kaum mehr möglich, denn der Grossteil der Technik liegt unter Kunststoff-Abdeckungen versteckt, es gab sogar schon Hersteller, die die Motorhaube verschraubten, damit der Fahrzeugbesitzer nicht auf die Idee käme, an der Technik etwas zu machen.
Soweit geht Maserati (Bild oben) bei der aktuellen Modellpalette nicht, aber viel zu sehen ist trotzdem nicht, ganz im Gegensatz zum Jaguar XK 140 (zweites Bild).

























