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Wo ist denn da der Motor hingekommen?

Bruno von Rotz - 06.03.2015

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Maserati Ghibli 2015 in Genf

Wer aktuell am Genfer Automobilsalon eine Motorhaube öffnet, ist oft erstaunt und vielleicht auch enttäuscht zu entdecken, dass es kaum etwas zu sehen gibt.

Das war vor vierzig oder fünfzig Jahren noch ganz anders. Da konnte man mit einem Blick unter die Motorhaube die gesamte Technik verstehen. Denn ohne Mühe konnte analysiert werden, wieviele Zylinder, wieviele Nockenwellen oder wieviele Vergaser ein Motor hatte. Und daraus konnte man dann einigermassen Leistung und Charakteristik ablesen.

Jaguar XK 140 von 1954

Heute ist dies kaum mehr möglich, denn der Grossteil der Technik liegt unter Kunststoff-Abdeckungen versteckt, es gab sogar schon Hersteller, die die Motorhaube verschraubten, damit der Fahrzeugbesitzer nicht auf die Idee käme, an der Technik etwas zu machen.

Soweit geht Maserati (Bild oben) bei der aktuellen Modellpalette nicht, aber viel zu sehen ist trotzdem nicht, ganz im Gegensatz zum Jaguar XK 140 (zweites Bild).

Neueste Kommentare

 
 
dagamba:
10.03.2015 (10:25)
Völlig unverständlich ist dabei für mich, dass gerade Hersteller, die mit ihren Motoren gern protzen, wie Maserati oder Ferrari (oder Audi im R8), ihre Motoren verstecken als sei das eine Warze! Auf das Motorendesign wird garkein Wert mehr gelegt, das kommt ja eh alles unter Plastik. Dass jemand sowas kauft! Dass das bei Porche schon immer der Fall war, ist halt fast durchweg konstruktionsbedingt.

Bei Brot-und-Butter-Autos ist es aber ohnehin so, dass 99% der Besitzer nicht einmal wüssten, wo der Ölpeilstab ist (und wozu der da ist), da kann das Zeug sowieso ins Untergeschoss. War auch schon (fast) immer so: Man denke nur an die VW Typen 3 und 4 oder an die Citroen DS: Der Motor wurde bei diesen Autos so unwichtig, dass er auch einfach weggedrückt wurde und nur noch (begnadeten!) Mechanikern zugänglich war.
Pe******:
06.03.2015 (16:16)
Liebe Technikinteressierte,
diese Entwicklung ist furchterregend.
Als Mechaniker ist man jaerst einmal STUNDENLANG damit beschäftigt unnötige Abdeckungen zuentfernen.
Dafür braucht man ja nicht mehr DENKEN (können), das Diagnosegerät zeigt einem ja wo der Fehler liegt - was AUSGETAUSCHT werden soll.
Ich habe anfang der 70iger Jahre in Deutschland auf US Fahrzeuge Kfz-Mechaniker gelernt, mein Lehrmeister hatte noch die Einstellung: "Wer mit schlechtem Werkzeug gut arbeitet - arbeitet mit gutem Werkzeug noch BESSER.
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