Gestatten? Mein Name ist Winnetou
Im Jahr 1967 wollte der Schweizer Skoda-Importeur A. P. Glättli AG etwas Besonderes auf den Stand am Genfer Autosalon stellen. Und so entstand der “Winnetou” auf Basis eines Fahrgestells von Skoda mit 52-PS-Heckmotor. Für den Cabriolet-Aufbau wählte man eine Kunststoffkarosserie, die bei der Firma Suren in Aachen entstand. Bei genauer Betrachtung scheint es sich dabei um Variante der amerikanischen Devin-Formen gehandelt zu haben, wie sie auf VW-Käfer und Porsche-356-Chassis aufgesetzt wurde.
Wie man auf den Namen des Karl-May-Apachen-Häuptling als Bezeichnung kam, entzieht sich unserer Erkenntnis.
Dass man es ernst meinte, beweist der Preis, den man damals festlegte: 7900 Franken.
Erstmals wollte man gemäss der damaligen Berichterstattung in der Automobil Revue Nummer 10/1967 am Genfer Autosalon das Interesse testen. Offensichtlich war es nicht allzu gross. Jedenfalls ist uns in den letzten 30 Jahren kein derartiges Fahrzeug begegnet, aber vielleicht hat ja der Prototyp überlebt?



























