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Premiere in Genf?

Daniel Reinhard - 04.03.2015

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Genf steht kurz vor seiner 85. Eröffnung. Neuvorstellungen verschiedener Modelle drängen sich auf.

Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden die damals neuen Autos ohne grosses Tamtam an irgend einem der Salons erstmals auf dem hauseigenen Stand gezeigt. Das war dann auch gleich dessen Vorstellung. Jaguar fuhr zum Beispiel den E-Type kurz nach Fertigstellung auf der Strasse nach Genf, wo er wenige Stunden später der Weltpresse erstmals zur Schau gestellt wurde.

Heute werden Journalisten aus aller Welt, wie zum Beispiel in diesem Fall beim Skoda Superb nach Prag geflogen, wo in einer Nacht mit viel Aufwand und toller Inszenierung mit den tschechischen Philharmonikern, sowie schwarzen Soul-Stimmen, der neue Superb im Detail vorgestellt wurde.

Skoda Chefdesigner Jozef Kaban erklärt der Weltpresse alle seine Fantasien, Ideen und Verwirklichungen hinter dem neuen Modell.

Das Auto wird stundenlang wie ein weltberühmtes neu entdecktes Kunstwerk bestaunt, dabei reichlich gegessen und getrunken.

Gab es früher noch richtige Neuheiten, wie der bereits erwähnte Jaguar E-Type, der Mercedes-Benz 300 SL, oder der Porsche 911, so ist es doch heute nur noch eine Detailpflege. Licht-Design mal so, oder dann so geführt. Kanten welche früher die Linienführung unterstützten führen heute ihr eigenes Dasein und kreieren mit ihrer Existenz eine völlig andere Linienführung, als sie von der Grundform erwartet würde. 

Gott sei Dank wies Skoda noch kurz auf die Tradition des Namens hin, denn der "Superb" ist nicht ein neu kreierter Name einer Marketing-Abteilung, sondern entstand bereits 1934 mit dem Modell 640 "Superb". Wer das Modell in Natura sehen wollte, der hatte an der Rétromobile 2014 in Paris dazu Gelegenheit.

Sind wir doch nun auf Genfs Neuheiten gespannt und hoffen dabei auf mehr Tradition als in den vergangenen zwei Jahren. Die Marken leben doch heute alle hauptsächlich von ihrer jahrzehntelangen Tradition und dazu sollen sie auch stehen. Denn nur so kann auch die Marke "Borgward" nach 50 Jahren wieder neu Fuss fassen oder “Jensen” wieder auferstehen.

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Neueste Kommentare

 
 
dagamba:
10.03.2015 (10:36)
Ohne Herkunft keine Zukunft.

Der abgebildete Skoda Superb 3000 (1938 - 43) sieht übrigen nur von weitem etwas durchschnittlich-pseudoamerikanisch aus. Schaut man sich den näher an, entdeckt man herrliche Art-Deco-Details, allein schon die Fensterform! Auch damals also schon die Details, die die Grundform (genau diese Grundform mag ich aber, egal ob USA, CZ oder D) zu etwas besonderem machten. Ein herrliches Auto!

Gut, bei so etwas wie dem Tatra 87 ist die Grundform so atemberaubend, da gibt es eben keinen Vergleich, weder mit Zeitgenossen, noch mit heutigen Entsprechungen.
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