Ganz so kam er dann doch nicht
Im Dezember 1984 wurde die neue E-Klasse, auch Baureihe W 124 genannt, von Mercedes-Benz vorgestellt und bereits zu diesem Zeitpunkt stellten die Stuttgarter auch einen Kombi und ein Coupé in Aussicht. Währenddessen drehte das zukünftige Coupé bereits seine Runden in Lappland, obschon die Präsentation erst im März 1987 auf dem Genfer Autosalon erfolgte.
Während das Äussere sich abgesehen von den typischen Tarnungen abgesehen kaum mehr veränderte, kam zwei Jahre später das Interieur und insbesondere das Armaturenbrett deutlich konventioneller daher als es der von der Illustrierten “Bunte” fotografierte Erlkönig erhoffen (oder befürchten) liess. Denn der Prototyp war mit einem vollelektronischen Armaturenbrett unterwegs, das einen Digitaltacho und weitere Flüssigkristallanzeigen aufwies.
Der Rest sah dagegen weitgehend herkömmlich aus. Doch die damals von der Automobil Revue erwartete Trendwende im Mercedes-Armaturenbrettdesign trat dann doch nicht ein ...und mancher Klassiker-Fan wird heute froh sein darum.


























