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Arme Schweizer

Bruno von Rotz - 19.10.2014

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Autorennen vor 50 Jahren

Nun, natürlich gelten die Schweizer nicht als armes Volk. Wenn es aber um den historischen Rennsport geht, dann sind sie schon etwas “arm dran”. Einerseits fehlen Rundstrecken, andererseits gibt es kaum Bergrennen, die eine rennsportliche Zeitmessung für historische Fahrzeuge anbieten. Für die wenigen Veranstaltungen, die im eigenen Land aber stattfinden, muss der Schweizer dann in kompletter “Montur” antreten, will heissen mit einem Wagen mit gültigem FIA-HTP und mit einer internationalen historischen Rennlizenz. Dies geht ins Geld. Und ist aufwändig. Und nicht einmal immer möglich.

Wer zum Beispiel mit einem Fahrzeug Rennen fahren möchte, das über keine historische Homologation verfügt, der muss nachweisen können, dass dieser Wagentyp in derselben Konfiguration an mindestens national bedeutungsvollen Rennen teilgenommen hat. Dieser Beweis kann manchmal sehr schwierig zu führen sein und falls nicht erfolgreich mit der Nicht-Akzeptanz des Wagens aus Sicht der FIA und der nationalen Sportbehörde (Auto Schweiz) enden. Eine Alternative zum FIA-HTP wie zum Beispiel in Grossbritannien, Australien oder den USA gibt es nicht. Selbst Deutschland, also der DMSB, überlegt sich jetzt, nationale Fahrzeugpässe einzuführen, die nicht nur einfacher zu beantragen sind, sondern auch, anders als der FIA HTP, zeitlich unbeschränkt gültig sein sollen.

Ein FIA-HTP kostet pro Jahr (bei zehnjähriger Gültigkeit und obligatorischer Verlängerung nach fünf Jahren) locker einmal CHF 150 bis 200 pro Jahr, die Fahrerlizenz und deren Verlängerung noch deutlich mehr. Dies wird den Schweizer Rennfahrer zwar nicht am Hungertuch nagen lassen, aber ein bisschen ärmer wird er damit schon.

Neueste Kommentare

 
 
Ur******:
21.10.2014 (08:13)
Ich unterstütze die Stossrichtung dieses Artikels voll und ganz. Bloss der dritte Satz stimmt so nicht. 2014 waren historische Fahrzeuge bei allen Schweizer Bergrennen und Slaloms startberechtigt. Bei Slaloms gab es sogar Meisterschaftspunkte.
Wusste das niemand oder interessierte das keinen? Mit nationalen Wagenpässen könnte sich das ändern. Auch Frankreich kennt übrigens bereits seit einiger Zeit eine vereinfachte und trotzdem meisterschaftstaugliche FFSA-Homologation.
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