Die Freude am Detail
Solche Titelseite, wie sie “auto motor und sport” in den frühen Sechzigerjahren zeigte, wären heute für eine Publikumszeitschrift, die nennenswerte Stückzahlen am Kiosk absetzen will, undenkbar. So denken zumindest Verlagsleute. Und vermutlich haben sie gute Gründe und viele Statistiken, die das belegen können.
Vor fast 60 Jahren aber, da hatte man aber offensichtlich noch das Gefühl, die Frontscheinwerfer eines Fiat 2300 oder das Cockpit eins Jaguar E-Types seien interessant genug, um Leser vom Heft zu überzeugen.
Ästhetisch konnten diese Titelseiten sicherlich überzeugen. Nur zeigten sie halt wenig vom tatsächlichen Inhalt des Hefts. Dazu muss man auch wissen, dass die Zeitschriften damals deutlich dünner und mit weniger verschiedenen Reisser-Themen gefüllt waren als heute.
Trotzdem würde uns nun interessieren, ob unsere Leser einer Zeitschrift, die nur ein interessantes Detail eines Autos zeigt auf dem Titelblatt am Kiosk eine Chance geben würden …
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