Das Biest von Gerhard Berger
Am 31. Oktober kommt bei der RM/Sotheby’s-Versteigerung in London ein ganz spezieller Ferrari F40 unter den Hammer. Nicht das Auto ist speziell, es ist auch nur eines von den plus/minus (eher plus) 40 in Maranello gebauten Supersportwagen-Modellen.
Der Name des aktuellen Besitzers macht den Wagen speziell. Kein geringerer als der ex-Ferrari und McLaren-F1-Fahrer Gerhard Berger verkauft ihn nach anderthalb Jahren Besitztum.
Das Auto wurde neu nach Singapur verkauft, ging dann nach Japan und gelangte über Deutschland, wo er für rund € 80’000 generalüberholt wurde, ins schöne Tirol zu Gerhard Berger.
Beim Fototermin in Wörgl waren beide vor Ort: der Ferrari und der Gerhard. Auf der alten Bergrennstrecke "Wörgl-Wildschönau" liess Gerhard den F40 zum Fotopunkt in die Berge fliegen. Bei einer Baustellen-Ampel stiegen Leute aus ihren Autos und fotografierten mit Handys den heissblütigen Italiener von allen Seiten, ohne zu ahnen, wer denn da hinter dem Steuer sass. "Das Auto ist nicht nur ein absoluter Supersportwagen, nein, es ist ein wahres Biest", meinte Gerhard lachend und liess das Pferdchen springen.
Die schnörkellose Optik (ohne jegliche Schlitze und Kanten) und der infernalische Sound (ohne künstliche Klappen und Soundsysteme) sind einfach grosses Kino und der F40 ist und bleibt sicherlich einer der verrücktesten Ferraris aller Zeiten. Das Auto wird für £ 900’000 (etwas über eine Million Euro) aufgerufen werden Ende Oktober in London.


























