Fast ein Patt - Oldtimer-Privilegien erst ab 40 Jahren (Frage der Woche)

Bruno von Rotz
26.10.2020

Frage der Woche 167 - 30 oder 40 Jahre als Oldtimer-Startalter?

Die Diskussion gährt schon eine ganze Weile. Weil die Oldtimer immer jünger, respektive die jüngeren Jahrgänge anteilsmässig zu dominieren drohen, muss man sich die Frage stellen, ob Oldtimer-Privilegien erst ab einem höheren Alter als 30 Jahre, wie es heute in Deutschland (H-Kennzeichen) oder der Schweiz (Veteranenzulassung) der Fall ist, vergeben werden sollten.

Wir haben die Zwischengas-Leser mit einer "Frage der Woche" dazu vor die Wahl gestellt und die Antworten der rund 380 Umfrage-Teilnehmer haben uns fast ein wenig überrascht.

47 Prozent sprachen sich nämlich für eine Anhebung des Eintrittsalters auf 40 Jahre aus, während 45,6 Prozent dafür sind, alles zu belassen wie es heute ist.

Allerdings gab es auch noch 7,4 Prozent, die weder das eine noch das andere befürworten. Hier muss spekuliert werden, aber vielleicht hätten einige dieser Antwortenden lieber eine differenziertere Lösung, wo es auch noch auf die Häufigkeit der Fahrzeuge ankäme.

Angesichts der Verschiebungen in Richtung Elektromobilität und der Omnipräsenz der Elektronik werden allerdings in Zukunft vielleicht sogar noch ganz andere Kriterien relevant werden.

Hier die Auswertung der Antwort in grafischer Form:

Frage der Woche 167 - Antworten

Und natürlich haben wir bereits die nächste Frage der Woche gestellt, sie dreht sich um die Thematik, ob Oldtimer-/Youngtimer-Besitzer angesichts Corona und anderen Einschränkungen ihren Bestand eher reduzieren oder steigern. Wir sind gespannt.

Natürlich können alle bisherigen Auswertungen der “Frage der Woche” weiterhin im entsprechenden Themenkanal nachgelesen werden.

Archivierte Einträge:

von mi******
06.01.2021
Antworten
Das sehe ich nicht so. Es gibt durchaus Fahrzeuge, die schon während ihrer Produktionszeit fast eine Rarität waren. Nach dann 30 Jahren "Wartezeit" sind solche Exemplare für mich gern gesehene Abwechslungen auf den Straßen. Übrigens, ich musste bei der Anmeldung meines Oldtimers der Versicherung ein Alltagsfahrzeug nachweisen.
von hinti.org
27.10.2020 (23:11)
Antworten
Gerade in Deutschland könnte man der Flut an H-Fahrzeugen mit deutlich strengeren Anforderungen an den Erhaltungszustand Herr werden. Ich habe schon unzählige solcher Autos gesehen, die bspw. in der Schweiz nicht mal die normale Motorfahrzeugkontrolle bestehen würden. Ein Ü30-Auto sollte m.E. nur dann als erhaltenswert gelten, wenn es dies auch wirklich ist...
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