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Irgendwie trifft es am Schluss jeden …

Daniel Reinhard - 14.03.2020

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Corona (© Daniel Reinhard)

Keiner weiss, was noch kommt. Unsicherheit an allen Ecken und Enden. Soll man sich anmelden, soll man buchen, reservieren und auch vorauszahlen? Oder vergisst man im Moment besser sämtliche Aktivitäten. Aus Sicherheitsgründen ist Zurückhaltung gefragt, was sicher der richtige Weg ist, um dieses Virus aufzuhalten, oder zumindest die Ausbreitung zu verlangsamen.

Doch was machen zum Beispiel Anlässe wie eine "Le Mans Classic" oder ein "GP Monaco Historic"? Die Einschreibungen liegen vor, Einzahlungen wurden getätigt, aber kommen die Teilnehmer wirklich und werden auch die Fans in gewünschter Menge eintreffen? Und wenn, was dann? Kein Veranstalter will und vor allem kann die Schuld übernehmen für eine explosionsartige Ansteckung. Allein eine religiöse Veranstaltung im Elsass zeigte ja schon auf, was wirklich abgeht, wenn auch nur einer von zweitausend Teilnehmer das Virus in die Menge hustet.

Dieses Virus kann Veranstaltern am Ende sogar den Kopf kosten. Versicherungen werden die Schäden infolge Absagen kaum übernehmen, als Beispiel hierzu sei die "Geneva International Motor Show" (GIMS) genannt.

Im Moment stockt nicht nur der Atem, sondern die ganze Welt. Nur die Formel 1 glaubte, dass sie immun gegen dieses heimtückische Virus sei.

Aber seien wir mal ehrlich, wie kann man nur mit derart übertriebenem Optimismus mit zehn Teams deren Hunderten von Mitarbeitern bis nach Melbourne fliegen, wenn eigentlich schon seit den Barcelona-Tests klar war, dass am Ende in Down-Under doch nicht gefahren wird. Von allen Beteiligten war Lewis Hamilton der Ehrlichste: "Für mich ist es ein Schock, dass wir alle hier sind. Die ganze Welt reagiert auf das Coronavirus - nur wir nicht, überall werden die Sportanlässe abgesagt, die NBA beendet sogar die Saison. Ich sah diesen Morgen Jackie Stewart. Er ist schon 80 Jahre alt und gehört sicher der Risikogruppe der älteren Menschen an. Zum Glück machte er einen gesunden und fröhlichen Eindruck. Ich hoffe nur, dass wir dieses Wochenende ohne Todesfälle überstehen. Leider bleibt es dabei: Das Geld regiert diesen Sport."

Hut ab vor dem sechsfachen Weltmeister, der einmal mehr gezeigt hat, dass er nicht nur sehr schnell Auto fahren kann.

Chase Carey hält dagegen: "Wenn das so wäre, dann hätten wir heute nicht diese Entscheidung getroffen."

Ich denke man hätte mehr Geld sparen können, wenn man zu Hause geblieben wäre. Diese Notbremse wird mit Sicherheit massiv mehr Dollars vernichten und dazu noch eine grosse Anzahl verärgerte australische Fans zurücklassen. Der Bundesstaat Victoria lässt sich das Spektakel rund 60 Millionen australische Dollar kosten, das sind umgerechnet etwa 35 Millionen Euro. "Geld regiert die Welt", antwortete Hamilton bei der Pressekonferenz auf die Frage, warum man am Rennen festhalten wollte. „Um ehrlich zu sein, weiß ich es aber nicht.“

Die Menschen im Land seien besorgt, stellte Hamilton fest: „Wir bringen einen ziemlich großen Zirkus hierher. Es ist definitiv beunruhigend für mich.“

Es ist unverständlich, dass der F1-Organisator annahm, dass der Rennzirkus immun gegen den Coronavirus sei. Als ob man Wissenschaftler bräuchte, um die Risiken zu sehen …

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