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Ganz schön viel Stutz

Bruno von Rotz - 17.11.2018

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Stutz Sonderschau an der Rettro Classics Cologne in Köln 2018

Die Schweizer lieben ja bekanntlich ihr Geld. Und sie geben ihm auch besondere Namen. So heisst ein Einfrankenstück im Umgangston auch “Stutz”. Die gleiche Bezeichnung wird aber auch für Geld benutzt. Wenn man also sagt, jemand habe ganz schön viel Stutz, dann meint man damit, dass diese Person wohl viel Geld besitze.

Leute wie Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. oder Curd Jürgens, der deutsch-österreichische Schauspieler, den man auch international spätestens mit dem James-Bond-Film “Der Spion, der mich liebte” kannte, sie alle waren sicherlich vermögend, hatten also eben viel Stutz. Aber, sie hatten nicht nur Geld, sie zeigten es auch gerne und fuhren einen Stutz.

Stutz war nämlich auch eine Automarke, genaug enommen sogar zweimal. In den Zehner- und Zwanzigerjahren entstanden bei der Stutz Motor Car Company (of America, Inc.) schnelle Sportwagen, die sozusagen ihre Zunft begründeten.

Im August 1968 entstand dann eine neue Firma namens Stutz Motor Car of America, für die Virgril Exner den Stutz Blackhawk zeichnete, der zwar auf GM-Grossserientechnik zurückgriff, optisch aber nichts mit einem Cadillac oder Pontiac zu tun hatte, der denselben Motor unter der Hauben haben mochte.

Stutz Sonderschau an der Rettro Classics Cologne in Köln 2018

Die Autos von Stutz gehörten zu den teuersten der Welt, schon in den Achtzigerjahren wurden sechsstellige Dollarpreise dafür aufgerufen. Dafür waren sie auch sehr luxuriös ausgestattet mit Leder und elektrischen Hilfen für alles, bei den Limousinen war eine Getränkebar hinten selbstverständlich. Sie hiessen Blackhawk, Royale, Bearcat, Victoria, IV Portes. Elvis besass deren vier Stück, Curd Jürgens einen  Blackhawk aus dem Jahr 1977, notabene ohne seitliche Auspuffrohre, die viele andere Stutz trugen.

Curd Jürgens Stutz Blackhawk von 1977 in der Retro Classics Cologne Sonderschau 2018

An der Retro Classics Cologne in Köln kann man nun bis Sonntag (18 November) noch diese ganze Opulenz bewundern. Die Autos mögen nicht jedermanns Geschmack sein, aber sie hatten etwas Spezielles und Besonderes. Nur 617 Exemplare wurden in 25 Jahren gebaut, sie blieben damit eine Ausnahmeerscheinung in den Siebziger- bis Neunzigerjahren.

Rund ein Dutzend - also auch hier ganz schön viel (e) Stutz - davon werden aktuell in der Sonderschau in Köln gezeigt, der Blackhawk von Curd Jürgens ist natürlich dabei.

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