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Der Duft des BMW M1

Bruno von Rotz - 07.11.2018

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BMW M1 von 1980 (© Classic Cars Dornstetten)

Gewiss, heutzutage muss der BMW M1 nicht mehr um seine Anerkennung kämpfen. Das war vor bald 40 Jahren anders, als die letzten Exemplare kaum zu verkaufen waren. Der M1 kostete damals etwa soviel wie ein Ferrari 512 BB und hatte nur die halbe Anzahl Zylinder, und eine Kunststoffkarosserie noch dazu. Die Procar-Rennserie sorgte dann allerdings dafür, dass schon bald eine Art Kult um den Wagen entstand, weitere Rennerfolge taten ein Übriges.

Trotzdem waren die M1 bei den Sammlern wenig gefragt, ich kann mich selber erinnern, dass mir ein gut aussehendes weisses Exemplar vor etwa 15 oder 20 Jahren für 70’000 Franken angeboten wurde, damals das Preisniveau eines Ferrari 308 GTS.

Dies hat sich allerdings in den letzten paar Jahren geändert, was auch damit zu tun hat, dass nur etwa 450 Exemplare (inklusive der Rennwagen) gebaut wurden zwischen 1978 und 1981. Damit ist der M1 seltener als die meisten Ferrari- und Lamborghini-Sportwagen jener Zeit. Und zum Vergleich: Vom Ferrari F40 wurden über 1300 Stück hergestellt, vom McLaren F1 106, vom Bugatti EB110 nicht ganz 130. Der BMW M1 ist da in guter Gesellschaft und zudem war er der erste M-Sportwagen von BMW. Technisch musste er sich mit Ausnahme der Motors, der auf prestigeträchtige 8 oder 12 Zylinder verzichten musste, kaum etwas ankreiden lassen, denn die Konstruktion war durch und durch auf den Rennsport ausgelegt, taugte aber auch als Strassensportwagen.

Mir persönlich gefällt auch das Design, das Giorgetto Giugiaro entworfen hat. Und so fallen mir natürlich auch die Verkaufsannoncen immer auf. Gestern allerdings erregte aber ein ganz besonderes Exemplar mein Augenmerk, auch weil es so liebevoll beschrieben wurde.

Heck des BMW M1 von 1980 (© Classic Cars Dornstetten)

Der abgebildete weisse M1 wurde 1980 an einen Privatier in München verkauft, der ihn 12 Jahre behielt. Über eine weitere Station in den USA kam der Sportwagen nach Deutschland zurück und hat bis heute gemäss Anbieter knapp über 52’000 zurückgelegt. Der M1 wird als sehr original beschrieben, inklusive Lack (an den meisten Stellen) und im Interieur.

Interieur des BMW M1 von 1980 (© Classic Cars Dornstetten)

Die folgenden Worte aus dem Inserat aber gefielen mir besonders gut:
“Er duftet sogar noch wie ein BMW der frühen Achtzigerjahre. Wer diesen Geruch jemals in der Nase hatte, bekommt beim einsteigen sofort sein Déjà-Vu … und fühlt sich sofort zuhause. Es ist jene mystische Mischung aus Kunststoff, Leder & Gummi, die man sofort mit der damaligen Epoche in Verbindung bringt.”

Riechen Sie es schon? Können Sie es sich vorstellen? Auf den Bildern sieht der Wagen tatsächlich so aus, wie er das Werk verlassen hat und halt benutzt aber auch gepflegt wurde.

Motor des BMW M1 von 1980 (© Classic Cars Dornstetten)

Gewiss, der aufgerufene Preis ist kein Pappenstiel. Aber ist er damit unrealistisch? Vermutlich nicht, denn ein Originalzustand, wie vorliegend, kann nie mehr hergestellt werden, wenn das Auto einmal restauriert ist. Und der Trend geht eindeutig in Richtung originale und soweit wie möglich unberührte Fahrzeuge.

Werkzeug zum BMW M1 von 1980 (© Classic Cars Dornstetten)

Ein bereits erwähnter F40 kostet heute rund das Doppelte wurde aber rund dreimal so oft verkauft, ein McLaren F1 kostet mindestens das Zehnfache, ist aber nur ein auch kein Einzelstück. Ich bin daher sicher, der BMW M1 hat preislich noch Luft nach oben. Und klagen Sie in zehn oder zwanzig Jahren nicht, wenn er dann eine Million oder mehr kostet.

Hier noch der Verweis auf das Fahrzeuginserat von Classic Cars Dornstetten , die den Wagen im Kundenauftrag anbieten kann.

Und noch eine Anmerkung: Nächstes Jahr werden wir hoffentlich einen Strassen-M1 portraitieren, um so die Faszination, die von diesem aussergewöhnlichen Fahrzeug ausgeht, selber erleben und in Berichtform herüberbringen zu können ...

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