Unpraktische Rennwagen? Es geht auch anders!
Rennwagen und auch Rallye-Einsatzautos der Gruppe-B-Ära gelten nicht gerade als alltagstauglich oder praktisch. Meist braucht man die Gelenkigkeit eines Kunstturners, um wegen des Überrollkäfigs und der Rennsitze überhaupt hinters Lenkrad gelangen zu können. Und der Ausstieg gestaltet sich oft noch anspruchsvoller als das Einsteigen. Platz gibt es in den engen Cockpits kaum und an Kofferraum ist meist gar nicht zu denken.
Als wir aber gestern einen MG Metro 6R4 (aus dem Jahr 1986) für einen geplanten Bericht im Jahresmagazin fotografierten, fiel uns ein überaus praktisches und alltagstaugliches Detail auf, nämlich die Lage des Wasser-Ausgleichsgefässes.
Dieses war in dem abgebildeten Fahrzeug nämlich gleich neben der hinteren Seitenscheibe montiert. Ob noch genug Wasser im System ist, kann man somit durch einen Blick von aussen sofort erkennen. Und der Fahrer sieht das Teil wohl sogar im Rückspiegel. Das Öffnen der Motorhaube kann man sich also in diesem Falle ersparen. Schule machen wird diese Lösung aber sicherlich trotzdem nicht, vor allem heute nicht, in einer Zeit, wo Autohersteller am liebsten alles von den Autokäufern unter Plastikabdeckungen verstecken …
Über den MG Metro 6R4 (in Clubman-Version) haben wir vor einiger Zeit einen Bericht veröffentlicht.


























