Welchen hätten Sie gekauft?
Da trafen sich zwei Welten an der Versteigerung von RM/Sotheby’s in Amelia Island gestern nachmittag. Und so richtig auf den Punkt brachte dies das letzte Auto, das auf die Bühne fuhr: Der Peel P50 . Dabei handelt es sich bekanntlich um ein Kleinstautomobil mit Platz für eine Person. 1,35 Meter lang war das Gefährt und mit einem 50 cm3 grossen Motor 50 km/h schnell.
Bei 25’000 USD setzten die Gebote ein und dann ging es ruckzuck auf 100’000, der Hammer fiel erst einige Minuten später bei 160’000 USD, was einen Verkaufspreis von 176’000 relativ harten amerikanischen Dollars entsprach. Währenddessen hatte der Typ, der den Wagen hereinfuhr, bewiesen, dass man das kleine Auto von Hand einfach wenden kann, indem man ihn einfach hinten anhebt. Gerade einmal 0,99 Meter breit ist der Peel.
Etwa doppelt so breit und ein mehrfaches schwerer war der Ferrari Testarossa in der angesagten “Monospecchio”-Ausführung, also mit dem einen oben links angebrachten Rückspiegel. 90 Minuten vor dem Peel hatte der Meistbietende seine Hand bei USD 165’000 gehoben und sich damit für ungefähr denselben Betrag einen 390 PS starken roten Supersportwagen erworben.
Die Frage ist nun - welchen hätten Sie gekauft?
Es hätte auch noch andere Alternativen für dasselbe Budget gegeben, z.B. einen Ferrari 328 GTS von 1988, einen Volkswagen T1 Samba Bus von 1963 mit passendem Wohnwagen, einen Cadillac V-12 Phaeton von 1931, einen Jaguar E-Type Series 1 4.2-Liter Cabriolet von 1965, ein Delage D8 C Cabriolet mit einer Spezialkarosserie von Chapron aus dem Jahr 1930, ein Cord L-29 Cabriolet von 1930 oder einen Porsche 356 B Super 90 Roadster von 1960, um ein paar Beispiele zu nennen. Aber einer wollte offensichtlich unbedingt den niedlichen Peel haben …
Die Ergebnisse der Versteigerungen von Bonhams und RM/Sotheby's haben wir bereits veröffentlicht, dieejnigen von Gooding werden wir heute im Verlaufe des Tages publizieren.

































