Mit freier Sicht auf das Lichtsignal
Anfangs der Sechzigerjahre dürfte es eigentlich deutlich weniger Lichtsignale gegeben haben als heute. Trotzdem war den Autoherstellern damals offensichtlich die gute Sicht auf diese Verkehrsregulierer wichtig. So händigte Ford bei der Vorstellung des Taunus 17M , genannt “Badewanne”, eine Zeichnung aus, die zeigte, wie praktisch die geschwungene Windschutzscheibe war, um ohne Halsverrenkungen eine Ampel erkennen zu können, auch wenn man zuvorderst in der Kolonne stand.
Die Erklärungen rund um die gute Sicht beschränkten sich aber nicht nur darauf. Ein weiteres eindrucksvolles Bild zeigte die hervorragende Rundumsicht, passenderweise mit Dame samt Kurzhaarfrisur erklärt.
Und auch BMW stiess bei der Vermarktung des BMW 600 in das gleiche Horn. Im Verkaufsprospekt zum BMW 600 aus dem Jahr 1958 gab es eine leicht verständliche Zeichnung, die nicht nur erklärte, wie gut man Lichtsignale sehen konnte, sondern auch, dass man bereits 2,9 Meter vor dem Fahrzeug bis zum Boden sehen würde. Heutzutage sind dies gerne einmal vier oder fünf Meter, wenn es reicht.
Und in der Neuzeit greifen die Menschen auch gerne - wegen der besseren Übersicht - zum SUV, dabei hat es vor 50 Jahren deutlich praktischere und materialschonendere Lösungen gegeben …
































