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Bild (1/1): Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - eine wahrlich elegante Limousine (© Bruno von Rotz, 2016)
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    Opel Rekord P1 Ascona - der besondere Opel aus der Schweiz

    23. Juni 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (49)
    GM Corporation / Opel 
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    Im August 1957 präsentierte Opel in Rüsselsheim eine komplett erneuerte Rekord-Baureihe, die den Vorgänger Olympia Rekord, gebaut von 1953 bis 1957 ablöste. Es war die Fortschreibung einer über Jahrzehnte gepflegte Baureihe, aber auch der Aufbruch in die Moderne.

    Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - die Zweifarben-Lackierung kostete normalerweise Aufpreis, beim Ascona war sie serienmässig
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Viel Tradition

    Bereits im Jahr 1898 hatte die Firma Adam Opel mit dem Bau von Automobilen begonnen. Im April 1935 präsentierte man den Opel Olympia mit 1,3-Liter-Motor und 26 PS. Mit einer selbsttragenden Ganzstahl-Karosserie war man der Konkurrenz mehr als eine Nasenlänge voraus.

    Opel Olympia (1947) - optisch weitgehend unverändert im Vergleich zur Vorkriegsvariante
    © Copyright / Fotograf: GM Corporation / Opel

    Die Vorkriegsbaureihe schaffte es mit fortwährenden Verbesserungen bis ins Jahr 1953, als im März auf der IAA Frankfurt der Nachfolger Olympia Rekord mit völlig neuer Ponton-Karosserie vorgestellt wurde.

    Opel Olympia Rekord (1953) - mit Pontonkarosserie
    © Copyright / Fotograf: GM Corporation / Opel

    Auch dieses Modell wurde kontinuierlich weiter verfeinert und erfreute sich grosser Beliebtheit bei den Kunden. Diese wurden aber zunehmend anspruchsvoller, wollten mehr Platz und Luxus, Wünschen, denen Opel mit dem Rekord P (später rückwirkend P1 genannt) nachkam.

    Stattliches Automobil

    Er war deutlich gewachsen, der Mittelklasse-Opel. Statt wie bisher 4,24 Meter mass der Rekord P in der Länge nun 4,433 Meter, auch der Radstand hatte um 5,4 Zentimeter zugelegt.

    Opel Rekord P1 (1957) - die amerikanische Linienführung wirkt elegant
    © Zwischengas Archiv

    In der Breite, aber vor allem in der Höhe aber schrumpfte der Opel leicht, was ihn sportlicher und stämmiger erscheinen liess. Das Gewicht war durch “konstruktives Geschick” (so die ADAC Motorwelt im damaligen Test) fast unverändert beibehalten werden, rund 910 kg wog der fahrfertige Rekord.

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    Rundumsicht

    Der am meisten auffallende Unterschied gegenüber dem Vorgänger waren die grossen Panorama-Front und Heckscheiben, die der Rekord P nun aufwies.

    Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - eine wahrlich elegante Limousine
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Damit konnte die Rundumsicht wesentlich verbessert werden. Die Übersichtlichkeit profitierte auch von den gut einsehbaren Karosserieecken, die durch die hochragenden Frontscheinwerfer und die Heckflossen gebildet wurden.

    Generell geriet das Karosseriekleid sehr gefällig und deutlich eleganter als beim Vorgänger. Vor allem die mehrfarbigen Autos mit abgesetztem Dach wirkten luftig und gestreckt.

    Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - luftiges Interieur
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Auch innen wurde ein gehobenes Ambiente geboten. “Sehr geschmackvoll und recht ansehnlich ist der neue Wagen innen gestaltet. Die Bezüge passen hübsch zur Lackierung, man fühlt sich richtig wohl in der hellen und freundlichen Atmosphäre”, so stand es im Testbericht der Zeitschrift Auto Motor und Sport, der noch 1957 erschien.

    Trotz “sehr ordentlicher” Ausstattung enthielt die Aufpreisliste damals allerdings noch einige kostenpflichtige Posten, etwa für Radio, Schiebedach, Zweifarbenlackierung, Weisswandreifen, Radzierringe, Rückfahrscheinwerfer, Kühlerjalousie, Doppeltonhorn, Lichthupe (23 DM), Scheibenwaschanlage (31 DM), Auspffblende und so weiter. Selbst die Heizung musste mit 160 DM zusätzlich zum Grundpreis von DM 6385 bezahlt werden.

    Kein Sportwagen

    Natürlich wollte der brave Opel kein Sportwagen sein und die finanziellen Mittel erlaubten natürlich keine grundlegenden Neuentwicklungen, z.B. am Motor oder an der Kraftübertragung. Die Aufhängungen des Vorgängers aber waren umfangreich modifiziert worden. Die ADAC Motorwelt beschrieb dies wie folgt:

    “Der Vorderachskörper verläuft neu in einer Ebene und die an ihm angelenkten Querlenker, die nach wie vor Trapezform haben, sind nicht mehr schräg nach hinten gestellt, sondern sind in der Querebene, in der der Vorderachskörper ist, angeordnet. Da die Querlenker rechtwinkelig zur Längsachse des Wagens schwingen, ergeben sich beim Durchfedern wohl ganz leichte Spur-, aber keine Radstandsänderungen. Schon diese konstruktiven Veränderungen wurden sichtlich zur Verbesserung der Straßenlage getroffen. In die gleiche Richtung zielen aber noch andere Maßnahmen, so die Spurverbreiterung um 60 mm und die Wahl eines progressiven Federungssystems, das nicht nur den Federungskomfort verbessert, sondern auch auf die Bodenhaftung der Räder und auf Neigungstendenzen des Wagenkastens in der Kurve positiven Einfluß nimmt.”

    Der Fortschritt war frappant, zumal auch die Lenkung überarbeitet worden war. Der Komfort und die Fahrsicherheit waren deutlich gewachsen.

    Opel Rekord P1 (1958) - Querschnitt
    © Zwischengas Archiv

    Motorisch war kaum etwas passiert, der 1488 cm3 grosse Motor leistete anfänglich 45 PS bei nur 3900 Umdrehungen. Den Spurt von 0 bis 100 km schaffte der Rekord in 24 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit notierte die Zeitschrift Auto Motor und Sport 128 km/h, als Testverbrauch bescheidene 9,5 Liter pro 100 km.

    Interessanterweise benötigte der Wagen gemäss Werk keine Einfahrperiode, der Ölwechsel war alle 3000 km, ein Schmierdienst alle 1500 km vorgesehen.

    Opel Olympia Rekord P1 (1957) - 1957
    © Copyright / Fotograf: GM Corporation / Opel
    Oldtimer Galerie Oktober 2019

    Der 1700-er und der Olymat

    Der Rekord P1 war ein Erfolg, dies dokumentierten schon die in den ersten beiden Jahren gebauten 400’000 Exemplare. 1959 leiste man sich daher eine Hubraumvergrösserung auf 1668 cm3, die Leistung stieg auf 55 PS, die Spitzengeschwindigkeit auf über 130 km/h.

    Und es gab auch ihn nun auch mit einer automatischen Kupplung, die Opel Olymat nannte, die aber wie auch der Saxomat von Fichtel & Sachs stammte. Dabei handelte es sich um die Kombination einer Fliehkraftkupplung (zum Anfahren) und einer elektromagnetisch und per Unterdruck gesteuerte Schaltkupplung, die durch Berührung des Schalthebels betätigt wurde. Es entfiel damit das linke Pedal und für manchen Autofahrer machte dies das Fahren deutlich einfacher und bequemer. Mit 310 DM kostete der Olymat allerdings doppelt soviel wie die auch notwendige Heizung, der Testverbrauch stieg an, die Fahrleistungen litten ein wenig. Aber das war halt dann der Preis für mehr Bedienungskomfort.

    Opel Rekord P1 (1959) - Werbung für den beliebten Wagen - Sie spüren die Kilometer nicht
    © Zwischengas Archiv

    Die besondere Schweizer Ausführung

    Bereits im März 1959 machte auf dem Genfer Autosalon ein Sondermodell namens “Ascona” seine Aufwartung. “Aus dem Olympia von einst ist ein komfortabler Mittelklasswagen geworden”, schrieb die AR damals und zeigte die elegante zweifarbig lackierte Version im Bild. Das Sondermodell, das bei General Motors in Biel entstand und montiert wurde, setzte sich von den übrigen Rekord-Varianten durch besonders viel Zubehör und den 1,7-Liter-Vierzylinder ab. Die Zusatzbezeichnung, die auch auf der hinteren Flanke angebracht war, hatte man dem Tessiner Ausflugsziel “Ascona” am Lago Maggiore entliehen, sie suggerierte Ferienstimmung und südländische Eleganz.

    Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - Einstieg in die mittlere Luxusklasse
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Im März 1960 stand das besondere Schweizer Modell dann erneut auf dem Genfer Autosalon: “Neben diesen Varianten präsentiert die General Motors Suisse auch einen in marronfarbiger Lackierung strahlenden «Ascona», der seiner Ausführung wegen schon in die kleine Luxusklasse einzureihen ist”, notierte die Automobil Revue dazu.

    Der zweitürige Rekord Ascona kostete im Jahr 1960 600 Franken mehr als die “normale” 1,7-Liter-Ausführung, was einen Listenpreis von CHF 8900 bedeute. Der billigste Mercedes stand zu jenem Zeitpunkt mit CHF 12’900 (180 b) in der Preisliste, den VW Käfer in Standardausführung war für CHF 5555 zu kaufen.

    Wegen des Preises blieb er vergleichsweise selten und vermutlich haben keine zwei Dutzend dieser Raritäten überlebt.

    Der P1 war im übrigen nicht das erste Schweizer Sondermodell mit Bezeichnung "Ascona", bereits vom Vorgänger, dem Olympia Rekord der Baujahre 1956 und 1957 gab es eine "Ascona-"Variante und diese wiederum baute auf dem Olympia Rekord Super auf, der zuvor auf den Markt gebracht worden war.

    Insgesamt wurden von 1957 bis 1960 rund 580’000 P1 mit 1,2-, 1,5- und 1,7-Liter-Motoren als Limousine, Kombi oder Lieferwagen gebaut. Nur der Opel 1200 mit derselben Karosserie wurde noch zwei Jahre länger produziert.

    Opel Rekord P2 (1960) - als Zweitürer
    © Copyright / Fotograf: GM Corporation / Opel

    Die Ablösung erfolgte mit dem Opel Rekord P2 , der im August 1960 auf den Markt kam.

    Am Lenkrad einer Rarität

    Hat man sein Knie beim Einsteigen ohne schmerzhafte Berührung mit der in den Türausschnitt hereinragenden Ecke der Panorama-Windschutzscheibe vorbeibewegt, dann lässt sich eigentlich nur noch Positives über die Fahrt im Opel Rekord P1 erzählen. Tatsächlich ist die Rundumsicht hervorragend und nach oben ist auch trotz weniger Bauhöhe als beim Vorgänger immer noch Platz für einen Hut auf dem Kopf, sofern man ein solches Teil besitzt.

    Die Sitzposition ist kommod, der Motor startet auf Anhieb. Er tönt sportlicher als man sich dies vorgestellt hätte, so leise und laufruhig wie einen Sechszylinder würde man ihn heute allerdings nicht mehr beschreiben.

    Opel Rekord P1 "Ascona" (1959) - Achtung aufs Knie beim Einsteigen, sonst wird es schmerzhaft
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die Lenkradschaltung geht gut zur Hand und die Fahrleistungen reichen aus, um nicht schon beim ersten Anstieg zum Verkehrshindernis zu werden. Vor allem aber überraschen die freundlichen Blicke, die einem vom Strassenrand zugeworfen werden. Offenbar verknüpfen immer noch viele Leute mannigfaltige Erinnerungen mit dem sympathischen Mittelklassewagen aus Rüsselsheim und die fotografierte Ascona-Variante, die wohl einst von einem Pfarrer gefahren wurde, in Braungold-Weiss mit dem passend eingefärbten Interieur ist wirklich ein Bijou.

    Wir danken der Oldtimer Galerie Toffen , die uns eine Probefahrt im Opel Rekord P1 Ascona von 1959 ermöglichte.

    Unterlagen und Informationen zu den seltene Ascona-Modellen sind rar, sollte ein Leser hier zusätzliche Informationen oder gar Literatur haben, würden wir dies gerne dokumentieren und sauber archivieren.

    Oldtimermesse St. Gallen 2019

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    Neueste Kommentare

     
     
    al******:
    19.07.2019 (23:26)
    Liebes Zwischengas-Team,
    ist es irgendwie möglich, Kontak zu einem anderen Kommentator herzustellen?
    Für mich erstaunlich ist die Duplizität des Kommentars vom 10.7. um 19.21 Uhr zu meinem Kommentar vom 16.7. um 22.10 Uhr !
    Vllt. können Sie ihm meine Email-Adresse weiterleiten und es liegt an ihm,
    Kontakt zu mir aufzunehmen ?
    Ich würde mich freuen !
    al******:
    16.07.2019 (22:10)
    Der Tippfehlerteufel ist auch dabei . . .
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