Oldtimer werden nicht zu jung, oder doch?
Immer wieder wird diskutiert, ob mit der Altersgrenze “30 Jahre” eine Oldtimer-Schwemme auf uns zukommt. Mancher Veranstalter ist bereits dazu übergegangen, ein Mindestalter von 35 oder 40 Jahre zu fordern, um zu verhindern, dass die Alltagsklassiker der Achtzigerjahre in grossen Scharen den Veteranenfahrzeugen früherer Jahrzehnte die Startplätze streitig machen.
Wir fragten daher die Zwischengas-Leser , ob die Altersgrenze für Oldtimer angehoben werden sollte. Knapp über die Hälfte (54%) stimmte dabei gegen eine Erhöhung der Altersgrenze, während die “kleinere Hälfte” (46%) sich für eine Anhebung des Eintrittsalters (z.B. auf 35 oder 40 Jahre) aussprach.
Ein eindeutiges Ergebnis ist dies also nicht. Man spürt, dass die Oldtimer-Szene gespalten ist. Dies zeigt sich auch in den Kommentaren, die unsere “Frage der Woche” auf Facebook erhielt:
“Nicht die Oldtimer werden zu jung, wir werden älter - manche auch im Kopf! Ein Auto, das 30 Jahre alt ist, wird nicht jünger, bloß weil man es noch als Neuwagen kannte!”
Oder:
“Was schlussendlich gesammelt wird und "überlebt", entscheidet der Sammler und nicht ein Zeitraum. Für einen Ford Scorpio oder Simca Horizon wird man nie Omas Häuschen opfern müssen. Sie sterben einfach unbemerkt aus ... ”
Und auch:
“Zudem kommt die "Schwemme" doch nur, da man in den 80ern noch Qualität gebaut hat. Ich denke aus den 90ern werden deutlich weniger überleben.”
Oder:
“Die Generation 50+ wird Schwierigkeiten haben, einen VW Golf 1, einen W 124, einen Passat erster Baujahre etc. als Oldtimer zu sehen, weil wir einfach damit führerscheintechnisch aufgewachsen sind ...”
Wir haben bereits die nächste Frage der Woche gestellt und wollen wissen, ob die Zeiten des klassischen Teilemarkts vorbei sind ...


























