Weltpremiere - Rennen der historischen F1-Monoposti im Scheinwerferlicht von Singapur
Dieses Wochenende findet das erste historische F1 Rennen bei Nacht statt. Genau wie der aktuelle Grand Prix fährt auch das historische Feld die Trainings und die Rennen in Singapur bei Nacht.
Das erste freie Training sowie das Qualifying (in einem Durchgang durchgeführt) musste drei Mal mit der roten Flagge abgebrochen werden.
Nach rund 10 Minuten krachte Greg Thornton im Lotus 91/5 (1982), dem Ex-Auto von Elio de Angelis, in die Leitplanken. Er hatte keine Ahnung was passiert ist und fragt mich ganz ausser sich: "Did you see what happened?" (hast Du gesehen, was passiert ist?)
Leider nein, denn ich kam soeben von woanders angerannt. Als die Strecke wieder frei war drehte sich der Sieger vom GP Monaco Historique, der Japaner Katsuaki Kubota mit dem Lotus 72 (1971) an einer unübersichtlichen Stelle, was die 2. rote Flagge auslöste.
Als das Training wieder in Gang war stoppte der Shadow DN-1 (1973) von Keith Frieser und da war dann auch schon die dritte rote Flagge.
Schnellster Mann im Qualifying war dann Ollie Hancock im Fittipaldi F5A (1978) vor Michael Lyons im Hesketh 308E (1977) und Aaron Scott im March 761 (1976).
Interessant vielleicht noch der Zeitvergleich: Hancock brauchte für seine schnellste Runde über die 5,073 km eine Zeit von 2:10.792. Den Rundenrekord (aus dem Jahr 2008) hält Kimi Raikkonen (Ferrari) mit 1:45.599 und Lewis Hamilton (Mercedes) fuhr am ersten Trainigstag gestern 1:47,490!
































