Natürlich kennen wir Pietro Frua, aber wer war eigentlich Jacques Fath?

Bruno von Rotz
04.12.2013

Glas 1300 GT

Als Autonarren kennen wir natürlich die meisten Autos, die schon in der Vergangenheit für Furore sorgten. Wenn aber die Schreiberlinge von damals gar zu wild in der “Vergleichskiste” wühlten und bildhafte Bezüge zu machen versuchten, dann fehlt uns dann doch ab und zu der Kontext.

Als Günther Gebhardt von der Zeitschrift ‘hobby’ 1964 bei der Vorstellung des Glas 1300 GT darlegen wollte, wie formvollendet der damals neue Sportwagen aus Dingolfing eingekleidet sei, schrieb er folgenden bedeutungsvollen Satz: “Und Glas fand ihn in Turin, der Zentrale der Auto-Haute-Couture, in Meister (Pietro) Frua, der seine  Karosserien über die Fahrgestelle wirft wie weiland Jacques Fath die Stoffbahnen über seine wohlgebauten Mannequins.”

Wer war denn dieser Jacques Fath, fragten wir uns. Und wir fanden die Antwort sehr schnell in Wikipedia: Jacques Fath (geboren am 6. September 1912 in Maisons-Laffitte, Frankreich; gestorben am 13. November 1954 in Paris) war ein französischer Modeschöpfer; neben Christian Dior und Pierre Balmain gehörte er zu den einflussreichsten Designern von Haute Couture der Nachkriegszeit.

Aha, Gottseidank konnten wir uns wenigstens an den Namen Christian Dior erinnern. Aber von Fath hatten wir tatsächlich noch nie gehört. Was wohl daran liegt, dass wir uns in den letzten 50 Jahren mehr mit Autos und weniger mit Damenmode beschäftigt haben ...

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