Was ist eigentlich mit dem BMW Z8 los?
In letzter Zeit fällt uns auf, dass sich offensichtlich viele Leute (wieder?) für den BMW Z8 interessieren. Wir können dies an den Nachfragefrequenzen bei Inseraten ablesen. Ein guter Grund, wieder mal in unsere Auktionsdatenbank zu schauen und zu analysieren, wie sich denn der Z8 durch die letzten bald zehn Jahre an Versteigerungen geschlagen hat.
Insgesamt 76 Transaktionen sind gelistet und in immerhin 72 Prozent aller Fälle kam ein Verkauf zustande. Dies ist keine schlechte Quote.
Wenn man die Verkaufspreis entlang der Zeitachse aufträgt und eine Trendlinie darüber legt, dann sieht es auf den ersten Blick wirklich gut aus für den Z8. Nach einem kleinen Durchhänger scheinen die Preise in den letzten Jahren eher gestiegen zu sein.
Anders sieht das Bild allerdings aus, wenn man in Franken anstatt in Euro zählt, denn dann sinken die Preise eher seit 2018.
Natürlich hat dies alles mit den veränderten Wechselkursen zu tun, schliesslich ist es für den Schweizer aktuell günstiger, in den USA einzukaufen, als noch vor einigen Jahren.
Man muss sowieso sagen, dass diese scheinbaren Preisschwankungen auch viel mit Zustand und Auktionsort zu tun haben. Vorsichtig zusammengefasst, würde man wohl einfach schlussfolgern, dass sich der BMW Z8 kaum von Markttrends beeinflussen liess und stabil seinen Weg machte.
Richtig selten ist der Z8 mit über 5000 produzierten Exemplaren natürlich nicht. Aber an jeder Ecke sieht man ihn auch nicht, nur schon deshalb, weil es eben nur einen Z8 gab und ein direkt vergleichbares Auto bei BMW vorher und nachher nicht gebaut wurde.
Dass der Z8 Spass macht, können die treuen Besitzer bestätigen. Und es ist uns auch nichts von unüberwindbaren Wartungsproblemen bekannt. So gesehen, dürfte einer weiterhin ruhig verlaufenden Wertentwicklung auch in Zukunft nichts entgegen stehen.
Wir haben dem von 2000 bis 2006 gebauten Z8 übrigens bereits vor zwei Jahren einen Fahrbericht gewidmet, dem wir eigentlich kaum etwas zufügen müssen.


























