Konzentration garantiert
Oldtimerfahrer, die unterwegs bei 120 km/h ein SMS schreiben oder dem Bordcomputer interessante Auskünfte entlocken, die gibt es kaum. Sie sind schliesslich meist voll konzentriert bei der Sache, denn überwiegend fahren sie aus Lust und Leidenschaft, nicht aus purer Notwendigkeit.
Es hat aber auch mit den Autos zu tun, dass die Piloten sich nicht so schnell ablenken lassen. Denn im Gegensatz zu ihren modernen Nachfolgern verlangen alte Autos meist nach sauberen Gangwechseln, wollen mit zielgerichteten Gasstössen am Leben gehalten und beim Bremsen durch geschickte Lenkbewegungen in der Spur geführt werden. Sollte zwischendurch etwas Zeit bleiben, dann werden die Bordinstrumente überwacht, damit die Mechanik bei bester Gesundheit bleibt. Da bleibt eigentlich weder Zeit für das Mobiltelefon noch für andere Ablenkungen. Und auch den Mitverkehr muss der Oldtimerfahrer immer im Auge behalten, denn der eigene Abstand und weise Voraussicht entscheidet darüber, ob man sein Ziel problemlos erreicht. Im Notfall helfen keine elektronischen Engel, auch deshalb ist im Cockpit eines alten Autos immer volle Konzentration gefragt.
Die niedrigen Schadenquoten für Oldtimerfahrzeuge bei den Versicherern beweisen, dass die Fahrer der alten Autos ihre Sache gut machen. Und dass sie dabei noch viel Freude empfinden können, ist sozusagen der Bonus!


























