Wie es (vielleicht) zum SUV-Boom kam
Irgendwann Ende der Siebzigerjahre muss es gewesen sein. Da wurden Nachwuchsfahrer mit verkleinerten Geländewagen ausgerüstet, um sich zu amüsieren oder das Fahren im Verkehrsgelände zu erlernen.
Natürlich gewöhnten sich die jungen Autofahrer an die erhöhte Sitzposition, die ihnen gegenüber einem normal hohen “Ketcar” deutliche Übersichtsvorteile verschafften. Und so kauften sie dann auch später einen SUV, denn inzwischen hatten sie sich ja daran gewöhnt.
Dargestellt auf dem Bild ist eine “Strassenameise” oder “Road Ant” aus Grossbritannien. Die damalige Beschreibung in der Automobil Revue vom März 1979 las sich wie folgt:
“Road Ant heisst dieses Miniaturauto, dessen Front an den Range Rover erinnert. Diese Neuschöpfung aus England soll als Fahrschulwagen für sehr junge Autofans oder ganz einfach als Spielzeug dienen. Angetrieben wird der «Baby Car» von einem luftgekühlten Heckmotor mit 6 PS Leistung, dem ein 4-Gang-Getriebe angeflanscht ist. Als Spitze nennt der Hersteller 32 km/h, doch kann die erreichbare Höchstgeschwindigkeit mit Hilfe eines Reglers auch tiefer eingestellt werden.”

































