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Wenn Ästhetik keine Priorität hat - Cadillac im Rennsport

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Cadillac "le Monstre" (1950) und IMSA-Rennwagen (© Richard Prince - rprincephoto.com)

Moderne Sportprototypen, wie sie z.B. in Le Mans aber auch in der IMSA-Meisterschaft fahren, müssen nicht schön, sondern schnell sein. Der Cadillac DPi-V.R., der seine Klasse dieses Jahr gewonnen hat, zeigt dies eindrücklich. Priorität haben Anpressdruck und wenig Luftwiderstand.

Vor bald 70 Jahren schon war dies allerdings, zumindest bei Cadillac, nicht anders: “Le Monstre” wurde damals das auf einem Cadillac Series 51 Chassis aufgebaute Wettbewerbsfahrzeug genannt, welches das Team Cunningham1950 nach Le Mans brachte, um die Europäer das Fürchten zu lernen. Nun, trotz der guten Voraussetzungen, immerhin lief der fast unbeschreiblich hässliche Wagen 210 km/h auf der Hynaudières, kam nur ein zehnter Rang, herausgefahren von Briggs Cunningham und Phil Walters, heraus. Siegreich waren die Fahrzeuge der Marke Talbot-Lago, die immerhin 32 Runden mehr schafften.

Nach dem Rennen wurde der Cadillac mit der Gunman Aviation Karosserie in die USA zurückverschifft und in die Sammlung von Cunningham einverleibt. Später ging der Wagen dann an die Collier Collection weiter. Der Wagen blieb bis heute unrestauriert und wird am Leben erhalten. Das Bild von Richard Prince (rprincephoto.com) ist nicht etwa eine Fotomontage, sondern entstand “car to car”, also aus einem vorausfahrenden Auto heraus. Gemäss dem Fotografen waren diese Aufnahmen, bei denen übrigens der 26-jährige Jordan Taylor am Steuer sass, der übrigens noch kurz vorher Testrunden im IMSA-Auto drehte, fast so spannend wie der Einsatz in Le Mans vor 67 Jahren.

Wir danken Richard Prince für sein Foto und seinen Input.

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