Der vergessene andere Mini
Natürlich erinnert wir uns an den Mini, der in den Sechzigerjahren die Monte Carlo Rallye gewonnen hat und schliesslich bis ins Jahr 2000 gebaut wurde. Und wir kennen sicherlich auch den neuen Mini, der als Teil der BMW-Gruppe das Erbe fortführt.
Aber dazwischen gab es noch einen weiteren Mini, der eigentlich das Erbe des Ur-Minis antreten sollte und trotzdem fast vergessen ist: Der Austin (Mini) Metro.
Angetreten war er 1980 tatsächlich, um den in die Jahre gekommenen Ur-Mini zu ersetzen. Und er konnte alles besser. Er hatte mehr Platz, bot mehr Komfort, hatte die praktische Heckklappe samt geteilt umklappbarer Hecksitzbank und war insgesamt ein deutlich ausgewachseneres Auto, das auf nur gerade 3,4 Metern Länge und 1,55 Metern Breite grosszügige Platzverhältnisse bot. Sogar Lady Di fuhr einen Metro! Und sie fuhr gut damit, denn der Metro hatte eine vorbildliche Aerodynamik mit cw 0,41.
Vielleicht liegt der Grund, dass ihn viele schon lange vergessen haben, in den verschiedenen Namen, die er in seiner Karriere trug: Austin Metro, MG Metro, Rover Metro, Rover 100. Dass sogar der Ur-Mini den Metro noch überlebte erstaunt ebenfalls, doch 1998 war Schluss. Immerhin knapp über zwei Millionen Exemplare waren gefertigt worden, nicht schlecht.
Die deftigste Version war der MG Metro 6R4 , dem wir gerade eben einen umfangreichen Artikel gewidmet haben. Aber der hatte eigentlich mit dem Austin Metro nur noch den Namen und ein paar Kleinteile gemeinsam.
Interessant ist sicherlich das Video der Rover Group, das auf die Entwicklung des kleinen Wagens eingeht und als Vorspann legendäre Werbeausstrahlungen aus zwei Ländern zeigt …


























