Statt Unisex den geschlechtsspezifischen Wagen für Frau und Mann
Um vor 50 Jahren an der New York Auto Show (17. - 22. November 1965) Aufsehen zu erregen, ersann sich Rootes Motors etwas ganz besonderes. Sie stellten den Sunbeam Imp als “Lady Imp” und “Lord Imp” in jeweils geschlechtsspezifischer Abwandlung vor.
Der “Lady Imp” sollte das “ultimative Geschenk” des Mannes an seine Frau sein, denn der Gatte hätte gemäss damaligem Pressetext kaum damit fahren wollen. Der Lady Imp war nämlich mit typisch femininen Accessoires - Haartrockner, Princess Mobiltelefon und Schminkkonsole - ausgestattet, die Sitze mit Blumenmuster bezogen, der ganze Wagen lady-like bemalt und verziert (u.a. Raddeckel, Türgriffe). Zusätzlich erhielt "frau" ein assortiertes Gepäckset im selben Blumenmuster. USD 3’700 wollte Rootes für den Lady Imp, dafür erhielt man in den Staaten allerdings auch einen ausgewachsenen Strassenkreuzer.
Und das Gegenstück? Der “Lord Imp” (Bild oben) glich von aussen einem Boot, Rootes sprach von einem “nautischen” Thema, das im Innern durch ein Funkradio für die Kommunikation vom Meer zu Land erweitert wurde. Dazu gab es ein Flaggenmuster für die Sitze, ein starkes Signalhorn und einen Rasierapparat, nebst anderen Accessoires.
Ob die beiden geschlechtsspezifischen Autos wirklich ein Hit wurden, darf bezweifelt werden, immerhin aber kaufte sich Fernsehstar Edie Adams (“Murel Girl” einen der blauen Lady Imps.

























