Darf es ein bisschen mehr sein?
Der BMW 850i war anfangs der Neunzigerjahre die teuerste Möglichkeit, einen Wagen aus München zu fahren. Mit 149’300 DM stand er zum Beispiel 1993 in der Preisliste.
Wer meint, dass man für diesen doch bedeutsamen Geldbetrag ein vollständig ausgerüstetes Auto erhielt, sieht sich angesichts der Aufpreisoptionen getäuscht.
Sitzheizung, elektrische Sitzverstellung inkl. Memory-Funktion oder automatisch abblendbarer Innenspiegel waren genauso aufpreispflichtig wie Ledersitze, die im günstigsten Falle DM 3’210 kosteten, als Komplettlederausstattung allerdings DM 23’960 kosteten, also mithin mehr als ein gut ausgestatteter VW Golf GTI zu jener Zeit.
Dass aber auch noch 101 Deutsche Mark für sechs Fächer zum Verstauen von Kompaktkassetten (immerhin mit Anzeige, ob voll oder leer - Bild oben) verrechnet wurden, erstaunt dann doch, insbesondere weil ja bereits das Radio samt 6-Fach-CD-Player und Hifi-Lautsprechersystem bereits fast 4000 Mark Aufpreis bedeuteten.
Und 15 Jahre später? Da gibt es eine ganze Reihe dieser grosszügig ausgestatteten Luxus-Tourer für jeweils einen vierstelligen Betrag zu kaufen, mithin also für nur unwesentlich mehr, als Autotelefon, Stereoanlage und ein paar andere kleine Extras zusammen ursprünglich kosteten. Viel Auto für’s Geld. Unser Fahrbericht folgt in Kürze ...

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