Vollblut-PS aus Italien - Lancia Aurelia 2500 GT (im historischen Test)
Zusammenfassung
“Einen Wagen der europäischen Extraklasse” lobt Heinz Sponsel in seinem Testbericht im Jahr 1954 nach seiner Fahrt im Lancia Aurelia 2500 GT. Kein Wunder, war er begeistert, schliesslich hatte dieses Coupé zu jenem Zeitpunkt bereits unzählige Rallyes gewonnen, das musste sich auch auf der Strasse positiv auswirken. Und das tat es. Dieser Artikel gibt den originalen Wortlaut des Berichts von 1954 wieder und zeigt die Lancia Aurelia B20 2500 GT auf vielen historischen Aufnahmen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Tradition und Fortschritt
- Euroäische Sonderklasse
- Rallye-erprobt
- Noch jungfräulich
- Elegant in Form und Technik
- Einfach aber effektiv
- Schnell in Fahrt
- Ausgezeichnete Kurvenlage
- Intelligente Detaillösungen
- Technischer Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als wir in der marmornen Vorhalle der Lancia-Werke in Turin in der Via Monginevro warteten, um den Testwagen zu übernehmen, sahen wir die lebensgroße Büste Vincenzo Lancias, jenes Mannes und Konstrukteurs, der in Italien, aber auch über dessen Grenzen hinaus, oft in einem Atemzug mit Ford, Porsche und anderen genannt wird. Was seit dem Jahr 1910 die Wagen aus dem Hause Lancia auszeichnete – eine Tradition, die sich bis heute fortsetzt – , ist der kühne Avantgardismus, der aber trotz allen fortschrittlichen Geistes niemals und unter keinen Umständen 'modern um jeden Preis' sein wollte. Traditionstreue und Fortschritt – dies blieb die Parole des Hauses Lancia, auch als 1927 Vincenzo Lancia starb und sein Sohn Gianni die Leitung des Werkes übernahm.
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Bilder zu diesem Artikel

Das Tempo in diesem Wagen hat man im Vergleich zu normalen Autos kaum gespürt! Die Strasse öffnete sich wie auf einer Leinwand. Die Strassenlage, die Beschleunigung, die präzise Lenkung und der sonore Ton, waren phänomenal. Aber eben leider......


























































































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