Kreative Ideen zur Steigerung der passiven Sicherheit - Vorläufer des Airbags
Die Notwendigkeit der Verhinderung von gesundheitlichen Schäden bei Unfällen regte immer wieder Tüftler und Erfinder dazu an, kreative Lösungen zu entwiickeln, lange bevor der Airbag serientauglich war.
Emil Enzmann, der zusammen mit seinen Brüdern den Enzmann 506 Sportwagen auf die Beine gestellt hatte, ersann z.B. den Pralltopf für den Beifahrer (siehe Bild oben).
Noch weiter ging der deutsche Konstrukteur C. F. Waldmann, der bereits 1954 für den Fahrer eine Steuerplatte aus Plexiglas vorsah und für den Beifahrer einen Sicherheitspuffer, der im Falle plötzlichen Bremsens aus dem bisher als Handschuhfach genutzten Behälter per Trägheit herausspringt und den Oberkörper des Passagiers abbremsen sollte, bevor dieser auf das Armaturenbrett prallte.
Die Automobil Revue erhielt damals offensichtlich eine Demonstration und konnte sich vom Funktionieren der in eine Mercedes-Ponton-Limousine eingebaute Vorrichtung überzeugen lassen. Allerdings wurde notiert, dass die präsentierte Ausführung noch nicht serientauglich war.
Zum Airbag, seiner Entwicklung, die bereits 1951 zu einem eingereichten Patent führte, und der Frage, ob er auch im Oldtimer-Alter noch sicher sei, haben wir vor wenigen Tagen einen umfangreichen Artikel publiziert .

































