Die vergessene Pionierleistung - Kaiser mit Heckklappe
Lange vor VW Golf (1974), aber auch vor Autobianchi Primula (1964), Renault R16 (1965) und MG B GT (1965) gab es in den USA seriengefertigte Autos mit Heckklappe. Nein keine Stationswagen, sondern Schrägheck- respektive Stufenhecklimousinen mit grosser Türe und umklappbaren Rücksitzen.
Und welcher Firma war dies zu verdanken? Kaiser-Frazer hiess der innovative amerikanische Hersteller, die Modelle hiessen “Traveler” und es gab sie ab den späten Vierzigerjahren, also 15 Jahre vor der europäischen Konkurrenz.
Und sie wurden auch attraktiv vermarktet, wie die damaligen Werkfotos beweisen.
Ob es um den Transport von Sportutensilien oder Spielzeug, um einen Heuballen oder Standutensilien ging, der Kaiser Traveler meisterte die Aufgabe. Herrlich!
Einen umfangreichen Bericht über den zukunftsweisenden Kaiser Deluxe von 1951, den es natürlich auch als Traveler gab, wurde erst kürzlich publiziert. Und natürlich finden sich auch einige Bilder verschiedener Traveler-Varianten im Zwischengas-Bildarchiv.

































