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Klassikerperlen der Zukunft - BMW 850 i

Bruno von Rotz
25.01.2014

BMW 850i Coupé in Silber aus dem Jahr 1990 (© BMW AG)

Sein Vorgänger war beliebt und hatte ein langes Leben, der von Paul Bracq gezeichnete BMW E24, bekannt als 628 bis 635 CSI. Als 1989 der Nachfolger E31 in Form des BMW 850i gezeigt wurde, klatschten keineswegs alle Coupé-Fans in die Hände. Manchem E24-Anhänger war der Nachfolger zu technoprotzig und zu schwerfällig geraten.

BMW 635 CSI von 1986 (© BMW AG)

Zudem war er teuer - zwischen 120’000 und 180’000 Mark kostete der Wagen in Deutschland je nach Ausführung - und es gab ihn weder als Sechszylinder noch mit V8, zumindest nicht am Anfang.

Der Achtzylinder wurde nachgeschoben, aber der Reihensechser erschien den Münchnern zu schmächtig für Ihr Luxuscoupé.

BMW 850i von 1990 mit seinen Vorgängern

Das Design entstand unter Leitung von Claus Luthe, jenem Manne, der viele Jahre zuvor schon die Ro80-Form gezeichnet hatte. Er kombinierte Elemente, die an den M1 von 1979 erinnern wie z.B. die Schlafaugen und die keilförmige Front, mit schlichten Neunzigerjahre-Linien.

Der Wagen wirkte grösser, als er war. Tatsächlich überragte er den Vorgänger 635 CSI nur gerade um drei Zentimeter in der Länge. In der Breite allerdings legte er um aus Fahrersicht gut spürbare 13 Zentimeter zu. Mit den Grundmassen 4,78 x 1,86 Metern für Länge x Breite war der BMW 850 aber immer noch um einiges kompakter als beispielsweise der Maserati GranTurismo der Neuzeit. Allerdings, Parkdistanzkontrolleinrichtungen gab es 1989, als der E31 vorgestellt wurde, noch nicht.

Dem Zwölfzylinder mit anfänglich 300 PS wurde 1992 die scharfe CSI-Version mit 380 PS und 5,5 Liter Hubraum hinterhergeschoben. Und am unteren Ende wurde mit dem 840i 1993 ein 286 PS starkes Achtzylinder-Coupé nachgereicht. Alle Wagen waren auch mit Handschaltgetriebe erhältlich, auf dem heutigen Gebrauchtwagenmarkt überwiegen allerdings die Automatik-Versionen.

Insgesamt verliessen knapp über 30’621 Einheiten das Werk. Die meisten hatten einen V12 unter der Haube, vom V8 wurden knapp 8’000 Exemplare gebaut. Wer es besonders exklusiv will, der wählt den 850 CSI, den gab es nur mit Schaltgetriebe und nur 1510 Mal. Das sind nur unwesentlich mehr Exemplare, als vom 300 SL Flügeltürer verkauft wurden.

Die Preise beginnen aktuell in vierstelligen Regionen, für 850 CSI-Versionen mit überschaubaren Kilometerständen wechseln aber auch schon mal Euro 30’000 und mehr den Besitzer.

Nicht zu kaufen gibt es zwei Varianten, die es nie in die Serie schafften, einerseits das 850i Cabriolet und andererseits der verschollene M8 Prototyp.

BMW 850i Cabriolet Prototyp (© BMW AG)

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Archivierte Einträge:

von el******
28.01.2014 (11:21)
Antworten
Der M8 ist nicht mehr verschollen, steht in der M GmbH-Tiefgarage
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