Klassikerperlen der Zukunft - Maserati 3200 GT
Als im August 1988 der neue Maserati 3200 GT eingeführt wurde, brach ein neues Design-Zeitalter beim Modeneser Hersteller an. Nicht Marcello Gandini, der noch den Vorgänger Shamal gezeichnet hatte, kam bei der Gestaltung zum Zug, sondern die Firma Italdesign unter Giorgetto Giugiaro. Das Ergebnis war ein adrettes und überraschend geräumiges Coupé, bei dem sogar die Rücksitze Erwachsenen zugemutet werden konnten.
Das wichtigste äusserliche Erkennungszeichen aber waren die Rückleuchten in der Form eines Bumerangs. Diese waren aber gleichzeitig ein Problem, denn sie verhinderten die Zulassung in den Vereinigten Staaten.
Von 1998 bis 2001 wurde der 3200 mit dem aus dem Quattroporte und Shamal bekannten 3,2-Liter-V8-Biturbo-Motor und 370 PS ausgeliefert und es gab sogar eine Automatikversion (3200 GTA).
Mit 4795 Exemplaren war der 3200 GT ein veritabler Verkaufserfolg, doch 2001 musste er dem Maserati 4200 Coupé weichen, das “normale” Rückleuchten und einen vergrösserten Motor hatte. Für Nostalgiker boten Firmen für viel Bares den Umbau auf Bumerang-Rücklichter an.
Was macht den Maserati zur Klassikerperle der Zukunft? Er war der Beginn einer neuen Produktlinie, profitierte in der Herstellungsqualität vom neuen Partner Ferrari und sah vor allem wegen der Bumerang-Rücklichter erfrischend anders aus. Wer sich jetzt einen kauft, erhält ihn vergleichsweise günstig. Bis der Wert nachhaltig steigt dürften aber noch einige Jahre vergehen und ja, auch der 3200 GT enthält bereits einen hohen Elektronikanteil, der sogar das Gaspedal mit einschliesst.


























