Wenn der Vater mit dem Sohne ...
Jeder Vater wünscht sich im Innersten einen Stammhalter, damit aber noch nicht genug. Dieser sollte natürlich auch seine Hobbys teilen. Die Ideallösung ist wohl in unserem Falle, wenn er schon mit Benzin im Blut geboren wird.
So sieht man oft, wie sich Vater und Sohn ein Cockpit teilen, oder auch, und zwar nicht nur bei der Jungfrau Klassik, immer öfter auch Mutter und Tochter.
Natürlich bilden auch ab und zu Vater und Tochter ein Team. So startet beispielsweise Motorenpapst Mario Illien sehr häufig mit seiner Tochter zu Oldtimer-Veranstaltungen.
Im Bild sehen wir den Holländer Ex-F1 Bridgestone-Reifenmann Kees van de Grint mit seinem Sohnemann im René Bonnet. Hier stimmt auch bis zur Bekleidung (Bild oben) alles. Hier besteht an der Vater-Sohn Beziehung kein Zweifel.
Macht irgendwann dem Vater das Alter zu schaffen, muss es trotzdem nicht an einer Teilnahme scheitern, man tauscht nur die Plätze.
Traurig, wenn man bei den eigenen Kindern mit seinem Hobby auf Desinteresse stösst. Umso schöner ist es, wenn der Nachwuchs mit Feuer und Flamme mitspielt und dabei auch Spass an der Sache zeigt.
Meine absolut schönste Rallye-Erfahrung machte ich mit meiner damals zehn Jahre alten Tochter im Vorkriegs-MG, bei der Moonlight Rallye. Nach dem Start um 16 Uhr, fuhren wir gemeinsam in die Nacht hinein und erreichten gegen 2 Uhr morgens das Ziel. Ab und zu infolge kleinerer Fehlnavigationen vom Weg abgekommen, waren wir beide überglücklich über unseren gemeinsamen nächtlichen Streifzug. Seither hämmert mich meine Tochter fast täglich, wann und wo wir denn wieder starten würden.

































