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Die Automobil- und Motorrad-Chronik - der Pionier unter den Oldtimerzeitschriften

Bruno von Rotz - 06.01.2013

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Titelblätter der Automobil- und Motorrad-Chronik

Im Januar 1972 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift “Automobil- und Motorrad-Chronik” (im ersten Jahr hiess sie übrigens noch “Automobil-Chronik”), redigiert durch Erwin Tragatsch. Damit war man ein Trendsetter, denn zu jener Zeit gab es noch kaum regelmässig erscheinende Magazine für Oldtimer-Liebhaber.

Bald schon stieg Halwart Schrader ein und prägte die Richtung des Magazins über weite Strecken. Er war es auch, der in der letzten Nummer 10/1985, deren Titelblatt ein Horch Sachsenring zierte, das Schlusswort schrieb. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Zeitschrift eingestellt, wie die BLV Verlagsgesellschaft mbH mit Bedauern mitteilte. “Trost ist uns Oldtimer-Freunden sicherlich, dass das Thema ‘Klassische Automobile und Motorräder’ in kompetenten liegt. Wir denken dabei an Motor Klassik, das aktuelle Magazin für alle Freunde klassischer Automobile und Motorräder ...”, stand im Schlusswort zu lesen. Tatsächlich wurde als offizielle Nachfolgezeitschrift denn auch Motor Klassik bezeichnet.

Viele namhafte Autoren hatten für die Automobil- und Motorrad-Chronik geschrieben: Erik Eckermann, Ferdinand Hediger, Adriano Cimarosti, Roger Gloor, Stefan Knittel, Dr. Helmut Krackowizer, Ulrich Kubisch, Michael Graf Wolff Metternich, Jan P. Norbye, Jerrold Sloniger, Wolfgang Schmarbeck, Claus Benter, Hans-Heinrich v. Fersen, F. Wilson McComb, Hans-Otto Neubauer, Karl Reese, Michael Sedgwick, Dr. Paul Simsa, Fritz B. Busch, Dieter Herz, Ernst Leverkus, Klaus Rabe, Dirk-Michael Contradt und eben Halwart Schrader sowie Erwin Tragatsch.

Die Automobil- und Motorrad-Chronik war Vor- und Leitbild für eine ganze Reihe von Oldtimer-Publikationen in Europa, schrieb Halwart Schrader im Jahr 1985. Und er meinte zudem: “DIe Welt der Oldtimerei ist - bei aller Dimension, die sie inzwischen angenommen hat - letztlich klein”. Damit lag er wohl nicht ganz richtig, denn 28 Jahre später gibt es eine überraschend grosse Anzahl Publikationen rund um das Thema und auch die Menge der Interessierten steigt stetig, nicht zuletzt auch mit den dazugekommenen Segment der Youngtimer.

Mit diesem Beitrag wollen wir eine lose Serie zu (fast) vergessenen Oldtimer-Zeitschriften beginnen. Wir finden es schade, dass diese gut erzählten Geschichten nur in verhältnismässig kleinen Auflagen gedruckt wurden und weitgehend in Vergessenheit gerieten, da nur wenige Sammler diese Magazine wohl noch im Keller (oder in der Abstellkammer) gelagert haben.

Neueste Kommentare

 
 
E1******:
19.02.2013 (12:35)
Ich freue mich dieses Magazin von der Nummer 1 an in jährlich gebunderer Form in meinem Archiv zu haben. Ab und zu ziehe ich einen Jahrgang hervor und lese nicht nur Beiträge, sondern staune über die Angebote im Annoncenteil ... "Waren das noch (Einkaufs-)Zeiten" mag man sagen, aber die geforderten Geldsummen hatten ja auch noch einen ganz anderen Gegenwert. Trotzdem ein Glückspilz, wer damals um ca. 20.000 DM einen 507 oder um 15.000 einen BMW 328 kaufen konnte, einsatzbereit versteht sich ...
Sc******:
08.01.2013 (18:35)
hallo bruno
ich erinnere mit halwart & mila schrader an die 1. oder 2. ausgabe 1976/77 der retromobile in paris, - damals a la place d`italie.
Wir hatten gutgefüllte lieferwagen an waren ... und ein zielpublikum allererster güte. Das publikum war wirklich international. Und aus diesem meeting hab ich auch meine erste wirkliche kundenkartei angelegt: Das nach fahrzeugen und nicht nach namen, das resultierte - dass ich nach jahren noch
besagten kunden direkt nach seinem wagen fragen konnte ... herrlich verrückte zeit damals. Schwierig wurde das, als 20 -25 jahre später die ersten replikate auftauchten, - weil bei einem gespräch mit kunden auch besatge chassis-nummer inhalt war ...
Nun - es waren herzliche kontakte und ich habe viel gelernt zu technik - sprache & manch verrückte geschichte betreffs der kundenfahrzeuge mitbekommen ...

rolikunz@bluewin.ch

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