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Zum 40. Todestag von Jo Siffert

Thomas Suter - 24.10.2011

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Jo Siffert auf dem BRM P160 V12 1971 am Zeltweg beim GP von Österreich

Es gibt Ereignisse, da steht die Zeit still. Und alle können sich später noch genau an den Moment erinnern. Der 24. Oktober 1971 war so ein Datum. Die (Schweizer-) Rennsportwelt hielt den Atem an und verstummte: Am Sonntag Nachmittag verunglückte Jo Siffert bei einem nicht zur WM zählenden Formel-1-Rennen in Brands Hatch tödlich – ausgerechnet auf jenem Kurs, auf dem er drei Jahre zuvor seinen ersten, ganz grossen Sieg feiern konnte.

Jo Siffert, ein Schweizer Autorennfahrer, war einer der Grossen, das sieht man schon in den Beurteilungen der Leute, die damals mit ihm zu tun hatten. Prof. Dr. Ferdinand Piech, damals Porsche-Rennleiter und Ingenieur meint etwa: „Jedem, der Siffert fahren sah, war sofort klar, dass dies der richtige Fahrer für Porsche ist.“
Jacques Deschenaux, ein treuer Gefährte, sagt: „Rennen waren sein ganzes Leben, dort fand er sein wahres Glück.“
Klaus Bischof, damsls Rennmechaniker, heute Leiter des Porsche-Museums, erinnert sich: „Es gab nur einen einzigen Fahrer, den wir Mechaniker auf den Schultern zur Siegerehrung getragen haben – dies war Seppi Siffert beim 1000km-Rennen am Nürburgring 1969.“
Paul Blancpain, Team-Manager und Kollege von Jo Siffert resümiert: „Klar träumte er wie jeder Rennfahrer von Ferrari – aber er wusste, was Porsche für ihn getan hatte und blieb aus Loyalität bei den Stuttgartern.“
Jack Heuer, damals Siffert-Sponsor, lobt: „Er war ein begnadeter Verkäufer: Kaum hatte er den Sponsorvertrag mit Heuer im Sack, drängte er mich dazu, in seiner Porsche-Vertretung ein Auto der Stuttgarter-Manufaktur zu kaufen.“
Nino Vaccarella, Targa-Sieger vergangener Tage, anerkennt: „Siffert war nicht nur ein sympathischer, schneller Pilot. Er gehörte gerade mal zu einer Handvoll Piloten, die überhaupt in der Lage waren, eine Strecke wie die Targa Florio auswendig zu können.“
Derek Bell, Le-Mans-Sieger und Sportwagenfahrer-Legende, denkt über die damaligen Zeiten nach: „Ich habe viel von Siffert gelernt. Einen Unterschied zwischen Grand-Prix und Langstreckenrennen gab es bei ihm nicht. Er kannte nur eines: Vollgas! Er wollte immer gewinnen, und immer wollte er auch Pedro (Rodriguez) schlagen.“ 

Gleich zwei Jubiläen standen 2011 an, sein 75. Geburtstag und der 40. Todestag. Diesen beiden Gedenktagen zu Ehren hat Zwischengas eine ganze Reihe von Artikeln und Wortmeldungen publiziert:

  • Jo Siffert - Tod auf dem Karrierehöhepunkt
 (Rennfahrer-Artikel)
  • Mario Illien, Prof. Dr. Ferdinand Piech, Klaus Bischof, Jacques Deschenaux und Paul Blancpain über Jo Siffert
 (Rennfahrer-Artikel)
  • Jo Siffert, das Schweizer Ausnahmetalent (Rennfahrer-Artikel)
  • Als Rennfahrer noch am sprichwürtlichen Hungertuch nagten - Episode aus dem Leben von Jo Siffert (Blog)

  • Jo Siffert und sein kleiner grosser Fan (Blog)
  • Albüron - Bergrennen 2011 zu Ehren von Jo Siffert (Blog)

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