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Der Untergang des Chrysler Norseman

Bruno von Rotz - 07.10.2011

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Chrysler Norseman von 1956 - Designstudie gebaut durch Ghia in Turin

Am 25. Juli 1956 kollidierte die “Andrea Doria”, das damals modernste und grösste Passagierschiff Italiens, auf der Fahrt nach New York in einer Nebelbank mit einem anderen Passagierschiff und sank in der Folge. Bei dem unerwarteten Unglück, das Schiff hatte als das sicherste überhaupt gegolten, fanden 46 Menschen den Tod, 1’660 Menschen aber konnten gerettet werden. Was aber hat dies mit Autos zu tun?

An Bord der Andrea Doria befand sich auch ein Prototyp, ein sogenanntes “Idea Car” der Chrysler Corporation. Virgil Exner hatte der “Chrysler Norseman” getauften Designstudie ein zukunftsweisendes Design gegeben. Gebaut wurde das Einzelstück in den Karosseriewerken von Ghia in Turin. Fünfzehn Monate hatte die Herstellung gedauert, 50’000 Arbeitsstunden waren in die Konstruktion geflossen und insgesamt rund £ 500’000 waren investiert worden. Der Wagen hätte nach Testfahrten im Versuchsgelände von Chrysler der Star der Automobilmessen von 1957 werden sollen, das Aussehen dafür hatte er. Soweit kam es dann aber eben nicht.

Das Design des Norseman gab einen Vorgeschmack auf die kommende amerikanische Karosserielinie, die längere und breitere Fahrzeuge anstrebte. 577 cm lang, 203 cm breit und nur 145 cm hoch war der Chrysler-Prototyp. Das Dach aus Aluminium über dem völlig pfostenlosen Aufbau war freischwebend und selbsttragend ausgelegt und sollte das achtfache Wagengewicht tragen können. Auch an die Sicherheit wurde mit Einzelsitzen mit Gurten und der Polsterung des Armaturenbretts gedacht. Und alle erdenklichen Bedienungserleichterungen der Zeit waren in den Prototyp eingebaut worden.

Für Fans der Marke Lancia sei noch nachgetragen, dass beim Untergang der Andrea Doria auch 50 fabrikneue Lancia Aurelia B24 Spider in die Tiefen des Meeres heruntergezogen wurden, was immerhin fast 10% der gesamten Produktion überhaupt zerstörte.

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