Fúria GT – Der Drittel-Lamborghini
Nachdem er unter dem Namen Fúria zunächst Rennwagen gebaut hatte, versuchte Ottorino Bianco sich 1972 an einem GT für die Strasse. Als technische Basis wählte er den FNM 2150, die brasilianische Weiterentwicklung des Alfa Romeo 2000, dessen Vierzylinder dank zweier Doppelvergaser und einer auf 9,5 erhöhten Verdichtung von 110 auf 130 PS erstarkte.
Äusserlich strebte der Fúria GT nach Höherem und präsentierte sich als ziemlich dreiste Kopie des Lamborghini Jarama. Auch das Interieur folgte mit Lederpolstern, Holzlenkrad, breiter Mittelkonsole und üppiger Uhrensammlung dem Vorbild mit der dreifachen Zylinderzahl. Nur die Klappscheinwerfer wurden durch feste Doppellampen ersetzt.
Im November 1972 stellte Bianco auf dem Salão do Automóvel in São Paulo seinen neuen Gran Turismo der Öffentlichkeit vor. Zwölf Autos wolle er pro Monat fertigen. Und im Gegensatz zum Prototyp mit Stahlkarosserie sollten die Serienmodelle aus GFK bestehen. Es blieb in beiden Fällen beim Wunsch. Der Fúria GT blieb ein Einzelstück.






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