Wenn sich die Benutzerschnittstelle ändert …
Viele von uns wuchsen noch mit Telefonapparaten auf, bei denen man mittels einer drehbaren Scheibe und Pulswahl mit einem Gesprächspartner “am anderen Ende der Leitung “in Kontakt trat. Solche Geräte gibt es eigentlich fast nur noch im Museum oder in der Requisitenkammer eines Filmstudios. Und obwohl wir diese Apparate wie selbstverständlich über Jahrzehnte nutzten, käme es uns heute seltsam vor, müssten wir Telefonnummer noch via Wählscheibe eingaben.
Schon bald wird es Autofahrern nicht nur mit dem Schalten (= manuelles Wechseln der Übersetzungsstufe) so gehen, auch die Nutzung des Bremspedals wird zunehmend in Frage gestellt werden oder dient nur noch dem Notfalleinsatz. Ansonsten ist “Einpedal-Fahren” (“one pedal driving”) angesagt. Wenn man den Fuss hebt, verzögert das (Elektro-) Fahrzeug je nach Einstellung fast so kräftig wie bei einem normalen Bremseinsatz.
Und genauso wenig, wie wir uns vor 50 Jahren hätten vorstellen können, dass einst eine Zahlen-Tastatur die Funktion der Wählscheibe übernimmt, können wir heute kaum glauben, dass dereinst das Bremspedal, das Lenkrad oder andere heutige Bedienungselemente verschwinden werden. Und wie stärker sich die Bedienungselemente zukünftiger Autos verändern werden, umso schwieriger wird es für zukünftige Generationen sein, unsere gestrigen und heutigen Autos zu lenken. Aufhalten lässt sich der Fortschritt nicht …




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