Die neuen Oldtimer im Jahr 2019
Es ist schon etwas überraschend, welche Autos im nächsten Jahr (2019) bereits in den Genuss von H-Kennzeichen, respektive Veteranen-Zulassungen kommen können. Bei manchem der zehn hier zusammengestellten Autos (es gibt natürlich viel mehr, die man hätte zeigen können) wundert man sich schon, dass schon 30 Jahre seit deren Start vergangen ist.
Der BMW Z1 (Bild oben) beispielsweise sieht heute noch jung und attraktiv aus. Nur die relativ schmächtigen 170 PS verraten, dass der offene Sportwagen mit Kunststoffkarosserie aus einer anderen Ära stammt. Sein Türenkonzept wurde seither nie mehr wiederholt.
Deutlich konventioneller kam 1989 das Porsche 944 S2 Cabriolet daher. Bestückt mit dem damals grössten Vierzylindermotor bot es Offenfahr-Reize nach klassischem Rezept. Und das Dach öffnete sich elektrisch.
Deutlich weniger bekannt und vielleicht auch weniger in Erinnerung dürfte bei vielen der Nissan 200 SX sein. Seine Ahnenreihe reicht zurück bis ins Jahr 1964, aber 1989 kam hierzulande mit dem S13 die fünfte Auflage mit Klappscheinwerfern und gerundetem Design auf den Markt. Die angetriebenen Hinterräder und die Vierzylinder mit viel Leistungssteigerungspotential machten den Wagen zu einem Lieblingskind der (von Hollywood inspirierten) Tuningbranche.
Der Mercedes-Benz SL der Baureihe R129 muss man eigentlich niemandem vorstellen. Tatsache ist, dass das hochkomplexe sich automatisch öffnende und schliessende Dach bereits seit 30 Jahren für Komfort bei Cabrio-Freunden sorgt. Bruno Sacco lieferte das Design, das bis heute elegant wirkt.
Der Citroën XM beerbte den CX, das Design stammte von Bertone und war damit deutlich kantiger als beim Vorgänger. Die Hydropneumatik war natürlich an Bord, genauso wie andere Citroën-spezifische Elemente.
Wiederum bei Pininfarina entstand der Ferrari 348 TB, der auf den 328 GTB folgte, den Mittelmotor nun aber längs und nicht quer eingebaut hatte. Die seitlichen Rippen erinnerten an den Testarossa, der 348 war aber deutlich kompakter.
Der BMW 850i war das Spitzenerzeugnis der Münchner ab 1989. Mit seinem 12-Zylinder-Motor und dem eleganten Coupé-Design mit Klappscheinwerfer fuhr er sich sofort in die Herzen von jungen und alten Autofans.
Mit dem Mazda MX-5 setzte Mazda den Cabriolet-Boom erst richtig in Gang. Sein Design erinnerte an den seligen Lotus Elan der Sechzigerjahre und mit Heckantrieb und relativ wenig Gewicht erfreute er auch die Querfahrer. Und dass es ihn bis heute (mit mehreren Überarbeitungen dazwischen) gibt, beweist, wie richtig Mazda mit dem MX-5 1989 lag.
Vom Opel Calibra dagegen gibt es keinen modernen Nachfolger. Der Calibra musste den Manta beerben und er tat dies eigentlich recht überzeugend. Es gab ihn auch als Sechszylinder und mit Turboaufladung, sogar Vierradantrieb war zu kaufen. Bei den meisten Modellen waren allerdings die angetriebenen Räder vorne. Acht Jahre Bauzeit, dann war Schluss. Ohne echten Nachfolger.
Der Peugeot 605 galt als Limousine der oberen Mittelklasse, teilte die Plattform mit dem Citroën XM und bot damit Vorderradantrieb und Motoren mit vier und sechs Zylindern. Das Design kam von Pininfarina.


























