Sieht “Jazz” so aus?
Vermutlich erinnern sich nur noch wenige Leute an den ersten Honda Jazz, der ab 1984 auf unseren Strassen rollte, obschon er (als Honda City) bereits 1981 in Japan vorgestellt wurde. “City” durfte er hierzulande nicht heissen, weil Opel diesen Beinamen bereits mit dem Kadett City gepachtet hatte.
Wie die Japaner dann auf “Jazz” kamen, erschliesst sich dem Betrachter allerdings nicht auf Anhieb.
Wie würde man sich ein Auto vorstellen, das “Jazz” heisst? Sicher eher unorthodox, mit Rundungen und Kanten, die anecken, mit überraschenden Details und schrägen Finessen.
Davon war beim Honda Jazz kaum etwas zu spüren. Der kompakte Wagen sah weder besonders “flamboyant” aus, noch wirkte er exaltiert oder irgendwie besonders. Es handelte sich hier um ein ziemlich nüchternes Zweckdesign, das vor allem wegen der kleinen Ausmasse irgendwie noch niedlich wirkte. Bis 1986 wurde die erste Generation übrigens gebaut.
Immerhin lief der 338 cm kurze Jazz, von dem schon vor dem Export nach Europa 270’000 Exemplare gebaut worden waren, 144 km/h mit seinem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 56 PS. Teuer war er nicht, sparsam aber schon. Aber kaum eine dieser Eigenschaften hatte etwas mit “Jazz” zu tun. Da hätte man diese Bezeichnung wohl noch eher dem Citroën Ami 6 gegönnt.

































